"Jat Airways" und "Etihad" unterzeichneten Vertrag über Zusammenarbeit - Direkte Flüge zwischen Belgrad und Abu Dhabi ab 15. Juni
Montag, 15.04.2013.
14:41
Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), "Etihad Airways", sollte ab dem 15. Juni dieses Jahres die Strecke Abu Dhabi-Belgrad täglich befliegen. Es handelt sich um den ersten Schritt in der Entwicklung der Partnerschaft zwischen "Etihad" und der serbische Luftfahrtgesellschaft "Jat Airways", sagten heute die Geschäftsführer der Unternehmen, James Hogan und Vladimir Ognjenovic.
"Jat Airways" sollte neu eingeführte Flüge sowie weitere 21 Flüge der "Etihad Airways" nach 21 Reisezielen weltweit mit ihrem "JU Kode", und "Etihad" 23 europäische Flüge der "Jat Airways" mit ihrem "EY Kode" markieren, teilte man an der heutigen Pressekonferenz mit.
"Etihad Airways" rechnet mit dem Interesse der serbischen Auswanderer weltweit. Diese Zusammenarbeit bietet mehr Möglichkeiten jenen, die nach Abu Dhabi und anderen Reisezielen im Nah- und Fernost, Afrika, Australien fliegen. "Jat Airways" sollte manche Flüge des Partners von "Etihad Airways", "Airberlin", mit dem "JU Kode" bezeichnen. Die direkte Verbindung stellt einen großen Vorteil für Passagiere dar, die aus Belgrad nach Chicago über Berlin fliegen.
Vladimir Ognjenovic, Generaldirektor von "Jat" und Präsident der "Etihad Airways", James Hogan, teilten heute mit, dass es um den ersten Schritt in der weiteren Zusammenarbeit geht, sowie dass man die nächsten Schritte erst besprechen wird.
Bis 15. Juni sollte man sich über die weitere Partnerschaft zwischen "Jat" und "Etihad" einigen, aber man muss zunächst die Geschäfte der serbischen Luftfahrtgesellschaft prüfen, um die Formen der eventuellen strategischen Partnerschaft zu überlegen.
"Jat Airways" habe, laut Worten von Ognjenovic, lange auf einen Vertrag wie dieser gewartet. Durch Teilung der Linienflüge (Code Sharing) kann "Jat" den Luftverkehr zwischen Serbien und den USA wieder aufnehmen. Fluggäste aus Serbien bekommen dadurch viel bessere Verbindung mit allen Kontinenten zu spürlich günstigeren Preisen, sagte er.
Auf die Frage, ob "Etihad Airways" einen Anteil der serbischen Firma übernehmen will, antwortete Hogan, dass sie sich bereits an Luftfahrtgesellschaften "Airberlin", "Air Seychelles", "Virgin Australia" und "Awe Lingues" beteiligen. Eventuelle Beteiligung an "Jat Airways" sollte gut durchgedacht werden.
Vladimir Ognjanovic wies darauf hin, dass "Jat" den Regierungsplan zur Erholgung des Unternehmens nicht aufgegeben hat. Ein Strategischer Part´tner würde zur Realisierung dieses Ziels sicher beitragen. Die Aufnahme der kommerziellen Zusammenarbeit mit "Etihad" sollte sich positiv auf die Bolanz von "Jat Airways in der nächsten Zeit auswirken.

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