Europäische Kommission verlangt Überprüfung der staatlichen Subventionen für Fiat
Freitag, 29.03.2013.
14:26
Die Europäische Kommission (EK) ist der Meinung, dass die unlängst beschlossene Subventionen für "Fiat" im Einklang mit dem Vorläufigen Handelsabkommen und insbesondere mit den Vorschriften über staatliche Beihilfe zu überprüfen sind, erklärte Peter Stano, Vertreter des Kommissars für Erweiterung in einem Interview für "Tanjug".
Die EK analysiert diese Frage und ist im ständigen Kontakt mit der Regierung in Belgrad.
- Der Kommission ist eine neue Maßnahme der Regierung Serbiens aufgefallen - die Subventionen für einen Automobilhersteller, damit er serbischen Käufern einen Rabatt bieten kann. Man muss aber die Kompatibilität dieser Maßnahme mit den Vorschriften über staatliche Beihilfe des Vorläufigen Handelsabkommens zwischen Serbien und der EU überprüfen lassen - sagte Stano am Mittwoch (27. März 2013).
Der serbische Finanzminister Mladjan Dinkic gab unlängst bekannt, dass der Rabatt für "Fiat 500L" von "Fiat" und nicht vom Staat finanziert wird. Der Staat hat nur Subventionen für die Beschäftigung neuer Mitarbeiter bewilligt.
- "Fiat" hat sich verpflichtet, 1.400 neue Mitarbeiter in diesem und im nächsten Jahr, zu beschäftigen, weshalb das Unternehmen Recht auf eine Subvention von 10.000 Euro für jeden neuen Arbeitsplatz hat - so Dinkic.
Kfz-Importeure kündigten gestern eine Anklage gegen den Staat an, wegen der Entscheidung, die sie in eine benachteiligte Marktposition im Vergleich zum italienischen Automobilhersteller bringt.
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