Italienisches Konsortium "Cooperativa Costruzioni Lercara" bereit, 150 Mio. Euro in die Ortsumgehung um Belgrad zu investieren
Donnerstag, 28.03.2013.
14:51
Vertreter des italienischen Baukonsortiums "Cooperativa Costruzioni Lercara" aus Palermo seien bereit, die Belgrader Ortsumgehung, einer der wichtigsten Teilstrecken des paneuropäischen Verkehrskorridors 10, vollzuenden und darin 150 Mio. Euro zu investieren, teilte heute das Ministerium für Verkehr mit.
Beim letzten Treffen zwischen dem Botschafter und Leiter der EU-Delegation in Belgrad, Vincent Degert, und dem serbischen Verkehrsminister Milutin Mrkonjic wurden nicht nur das Hauptthema - Vollendung des Verkehrskorridors 10, sondern auch die Teilnahme potenzieller Investoren außerhalb Europas und ihr großes Interesse an Bauaufträgen in Serbien besprochen, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.
- Das Treffen mit Vertretern des italienischen Baukonsortiums ist Resultat der guten Beziehungen zwischen dem Minister Mrkonjic und degert und der enormen Bemühungen beider Seite um die Vollendung dieses wichtigen infrastrukturellen Projekts innerhalb der festgesetzten Frist. Der Verkehrskorridor 10 ist von großer nicht nur für Serbien, sondern für das ganze Europa - heißt es in der Mitteilung.
Italienisches Konsortium möchten nach der Zustellung der Absichtserklärun eine Modalität für die Bewerbung um den erwähnten Bauauftrag im Einkalng mit dem bestehenden Gesetzrahmen finden.
- Die Regierung Serbiens will die bisherige Intensität der Zusammenarbeit mit italienischen Partnern behalten. Der Besuch eines der wichtigsten Bauunternehmen, interessiert an der Vollendung des Belgrader Eisenbahnknotens, beweist das - sagte Mrkonjic.
Serbische türen stehen weit offen für europäische Investoren, unterstrich der serbische Minister.
- Wir haben die Bewerbungsprozedur maximal vereinfacht und bieten eine Reihe von Optionen für interessierte Kandidaten: vom klassischen Vergabeverfahren bis zwischenstaatliche Übereinkommen. Ich bin deshalb mit der täglichen, sehr konkreten und bisher erfolgreichen Zusammenarbeit mit den EU-Vertretern zufrieden - so Mrkonjic.
Vertreter des italienischen Konsortiums sollten in den kommenden Tagen eine Absichtserklärung zustellen, als Grundlag für die Fortsetzung der Verhandlungen, die heute im serbischen Verkehrsministerium in Belgrad aufgenommen wurden.
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