Durchführbarkeitsstudie des "Kanals Morava" kostenlos für Serbien - Vertrag über Austausch von Dokumenten unterzeichnet mit "China Gezhouba Group"
Dienstag, 26.03.2013.
15:42
Der serbische Minister für Bergbau und Raumplanung Milan Bacevic unterzeichnete heute einen Vertrag über Austausch der Dokumente über die schiffbare Wasserstraße "Kanal Morava" mit der "China Gezhouba Group" und setzte dadurch die Umsetzung des Projekts zum Bau einer Wasserstraße von der Donau bis Ägäisches Meer fort.
- Die Durchführbarkeitsstudie für den "Kanal Morava" sollte beweisen, dass dieses Projekt sinnvoll ist. Sie sollte den Staat keinen Eurocent kosten - sagte Bacevic an einer pressekonferenz.
Die chinesische Gesellschaft sollte die Studie zwei Monate nach der Sammlung der Dokumente präsentieren, so Bacevic.
Das serbische Ministerium für Bergbau und Raumplanung ist für die Erstellung eines besonderen Raumplans für das ganze Territorium der Republik Serbien bis serbisch-mazedonische Grenze verantwortlich, unterstrich er.
- Unser Ministerium hat seriös mit der Vorbereitung der Dokumente für die Realisierung des Projekts "Kanal Morava" begonnen. Experten aus verschiedenen Bereichen arbeiten an einem Rahmenplan, weil es hier nicht nur um den Schifffahrt, sondern auch um Land-, Energiewirtschaft, Tourismus, soziale Aspekte sowie um die Verlangsamung der Migration aus Dörfern geht - so Bacic.
Serbien habe, seiner Meinung nach, keine größere Entwicklungschance und dieses Projekt werde von Russland, China und den USA unterstützt. Positive Signale kommen, laut ihm, auch aus anderen Ländern.
Es gebe noch andere Interessenten, außer der chinesischen Seite, behauptet der serbische Minister. Kein anderes Projekt in Europa könnte die Bedeutung dieses übertrefffen, vor allem wegen seiner geostrategischen und geopolitischen Eigenschaften.
Durch die Unterzeichnung eines Vertrags über Austausch der Dokumente für die Erstellung einer Durchführbarkeitsstudie mit der chinesischen Firma sei, laut Bacievic, keine Seite bevorzugt worden.
- Chinesische Unternehmen wurden in diesem Falle nicht bevorzugt. Das größte chinesische staatliche Unternehmen, spezialisiert auf Planung und Erstellung von Durchführbarkeitsstudien, wurde aufgrund ihrer enormen Beharrlichkeit, Innovation und Elans bezüglich dieses Projekts gewählt. Unsere Regierung wollte diese Chance nicht verpassen - so Bacevic.
Westeuropäische Länder seien, laut seinen Worten, willkommen, wenn sie mit der Regierung Serbiens die Realsieirung dieses Projekts besprechen möchten. Ihnen sei auch nicht verboten, am Projekt als strategische Partner oder auf eine andere Weise teilzunehmen.

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