Igalo ist Kostic wieder entkommen - Ausschreibung für Institut "Dr Simo Milosevic" für ungültig erklärt
Donnerstag, 21.03.2013.
16:32
(Institut in Igalo)
Der Privatisierungsrat Montenegros erklärte die Ausschreibungen für die Privatisierung des Instituts "Dr Simo Milosevic" in Igalo und des Zeitungsverlags "Pobjeda" für ungültig.
Eingereichte Angebote seien nicht im Einklang "mit Kriterien der Ausschreibungen", teilte der Sekretär des Rats Aleksandar Ticic mit.
Angebote für das Institut in Igalo reichten der französische Konzern "Vichy" und die "MK Group" des serbischen Geschäftsmanns Modrag Kostic (6 Mio. Euro) ein.
"Vichy" bot Investitionen im Wert von 33 Mio. Euro, war aber auch bereit weitere 117 Mio. Euro in die Erweiterung des Dienstleistungsangebots zu investieren. Dieser Teil des Angebots konnte aber nicht, aufgrund der Ausschreibungsbedingungen, bewertet werden. Kostic bot rund 20 Mio. Euro für Investitionen. Beide finanzielle Angebote waren weitaus unter dem wahren Wert des Instituts, behauptet der Rat.
Die Verhandlungen über den Verkauf von "Pobjeda" mit dem einzigen Bieter, "Avaz" aus Sarajevo, dauerten mehr als ein Jahr, "Avaz" ist Unternehmen des Politikers und Geschäftsmanns Fahrudin Radoncic.
"Avaz" gab noch früher bekannt, den Verkauf wegen schlechter geschäftlicher Ergebnisse des Unternehmes aufzugeben. Die Verhandlungen wurden trotzdem fortgesetzt, sind aber auch bald gescheitert. Die Regierung hat unlängst, aufgrund einer Steuerschuld von "Pobjeda" in Höhe von 2,8 Mio. Euro, die Grundstücke des Unternehmens übernommen, weil sie sich viel leichter im Vergleich zum Zeitungsverlag verkaufen lassen.
Institut dr Simo Milošević a.d. Igalo
MK Group d.o.o. Beograd
AVAZ d.o.o. Sarajevo

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