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(Nomination für den Preis AUREA 2013): "Kirka Suri" - Mikroanlage für Verbrennung der Biomasse

Quelle: eKapija Montag, 04.03.2013. 15:52
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Der Hersteller von Kesseln und Energieausstattung Kirka Suri entwickelte Ende 2012 die Mikro-Biomasse-KWK-Anlage Micro CHP 65 Kirka für die Erzeugung von Strom und Wärme für kleine Unternehmen, die Biomasse als Nebenprodukt gewinnen. Es handelt sich um die erste Anlage dieser Art in Europa. Bisher bekannte Technologien für die Erzeugung von Strom aus Biomasse beruhten auf Prinzipien des Dampfturbinenprozesses oder. einer ORC-Anlage bzw. Thermoölturbine, ungeeignet für die Herstellung von kleineren Strommengen. Die neue Anlage des Unternehmens Kirka Suri mit einer Leistung von 65 kW Strom und 200 kW Wärmeenergie enthält Rauchgas-Luft- und Rauchgas-Wasser-Tauscher, Turbine aus der Automobilindustrie, angetrieben durch erhitzte Luft, was man bisher nie verwendet hat.

Die Anlage hat einen Nutzugsgrad von fast 85%, sie kann 8.000 Stunden bzw. das ganze Jahr über im Betrieb sein und 520 MWh Strom und 1.600 MWh Wärme jährlich erzeugen.

Solche Anlagen ermöglichen kleineren Produktionsbetrieben, ihre Brennkessel auf Gas, Heizöl, Erdöl und Kohle außer Betrieb zu setzen und die Umweltverschmutzung und jährliche Kosten auf das Minimum zu reduzieren. Unternehmen können sich dadurch auf die Erzeugung von Grünenergie umstellen, was von der Europäischen Union und Beitrittskandidaten durch Einspeisevergügungen gefördert wird. Sie können dadurch auch das Problem mit der Abfallentsorgung effizient lösen.

Kirka Suri hat die geplante Anlage bereits in seinem Werk in der Belgrader Siedlung Krnjaca in Betrieb genommen und die Lieferung von 9 Anlagen dieser Art an einen Partner in Italien vereinbart.

INNOVATION

Dank einer großen Erfahrung, entstanden durch zwanzigjährige Entwicklung von Biomasse- und Abfallanlage, gelang es Kirka Suri eine Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung-Anlage mit einer Leistung von 65 kW Strom und 200 kW Wärmeenergie im Rahmen seiner Produktionsstätte in Belgrad. Es handlt sich um die erste erfolgreiche Anlage dieser Art in Europa vorgesehen für kleinere Produktionsbetriebe. Bisher bekannte Technologien für die Erzeugung von Strom aus Biomasse beruhten auf Prinzipien des Dampfturbinenprozesses oder. einer ORC-Anlage bzw. Thermoölturbine, ungeeignet für die Herstellung von kleineren Strommengen, begrenzt, wenn es um die Kapazität geht. Solche Anlagen verlangen große Mengen von Biomasse und haben oft Probleme mit dem Anschluss an das Stromnetz aufgrund technischer Einschränkungen der Vertreilungsnetze.

Die innovative Technologie ermöglicht kleineren Produktionsbetrieben, Biomasse als Brennstoff für die Erzeugung von Grünanergei für den eigenen Verbrauch oder für den Markt zu nutzen.

Die neue Anlage des Unternehmens Kirka Suri besteht aus einem Behälter für Biomasse, Transportsystem, Einfülltrichter für Feuerraum, Rauchgas-Luft- und Rauchgas-Wasser-Tauscher, Filteranlage und Anlage für die automatische Entsorgung von Verbrennungsprodukten – Asche.

Durch Verbrennung von Biomasse in 2 Edelstahl-Wärmetauscher auf 800 Grad Celsius entstehen Rauchgase, die mit der Luft ausgetuscht werden. Die komprimierte erhitzte Luft treibt Turbinen an, die mit dem Generator verbunden sind. Die restliche Rauchgas-Energie wird mit Wasser ausgetauscht und man gewinnt Warmwasser.

Jährlich werden 600 t Biomasse verbraucht. Die Anlage kann 8.000 Stunden bzw. das ganze Jahr im Betrieb sein und 520 MWh Strom und 1.600 MWh Wärmeenergie jährlich erzeugen.

Die Anlagen kann verschiedene Arten von Biomasse verbrennen: Holzabfälle, Obstsamen, Pellets, Äste bis getrockneten Hühermist.

GESELLSCHAFTLICHE NÜTZLICHKEIT

Das große praktische Problem bisheriger Biomasseanlagen war die Unmöglichkeit, kleinere Strommengen zu erzeugen, bzw. die Einschränkungen der Kapazittä. Die Mikro-KWK-Biomasseanlage „Micro CHP 65 Kirka” ist vor allem für kleinere Möbelfabriken, Farmen, Glas- und Kunststoffgewächshäuser vorgesehen, die Biomasse als Nebenprodukt bekommen, aber zu wenig für die großen Biomasseanlagen, weshalb sie eine Belastung und Problem darstellt.

Durch Anwendung einer solchen Anlage können kleinere Produktionsbetriebe Gas-, Heizöl-, Öl- und Kohlekessel aufgeben, und dadurch die Umweltverschmutzung und Energiekosten auf das Minimum senken.

Die Erzeugung von Grünenergei wird von den EU-Ländern und Beitrittskandidaten unterstützt.

Die Anwendung der Energie aus Biomasse in der Industrie verlangt keine Subventionen. Durch Ersetzung von teueren Brennstoffen wie Erdgas, Erdöl und Heizöl durch die preiswertere Biomasse können sich solche Investitionen innerhalb von 2-4 Jahren lohnen.

Die Mikro-KWK-Biomasseanlage „Micro CHP 65 Kirka” wurde völlig von Experten des Unternehmens Kirka Suri gebaut (serbisches Knowhow). Kirka Suri beschäftigt 75 Mitarbeiter, 70% davon in der Produktion und 12 Ingenieure.

Das Projekt von Kirka Suri stellt ein positives Beispiel für andere Hersteller von Energieausstattung, wenn es um die Entwicklungsrichtung für die Zukunft geht. Das Projekt sollte auch das öffentliche Bewußtsein für die Anwendung erneuerbarer Energien stärken.


FINANZIELLES POTENZIAL

Kirka Suri ist einer der berühmtesten einheimischer Hersteller von Kesseln und Energieausstattung mit einer zwanzigjährigen Erfahrung mit der Entwicklung und Herstellung von Biomasse- und Abfallanlagen.

Kirka Suri führt seine Erzeugnisse nicht nur in ehemalige jugoslawische Republiken, sondern auch nach Rumänien, Bulgarien, Italien, in die Ukraine, Russische Föderation und will jetzt die Märkte in Griechenland und Nahost erschließen.

Die neue Mikro-KWK-Biomasseanlage „Micro CHP 65 Kirka“ wude Ende 2012 im Produktionsstandort von Kirka Suri in Krnjaca installiert. Man hat aber auch die Lieferung von 9 Anlagen diser Art an einen Partner in Italien vereibart. 3 davon sollten in Afrika, 4 in Italien und 2 in Rumänien installiert werden.

Die Anwendung der neuen Anlage des Untenrehmens Kirka Suri ermöglicht kleineren Produktionsbetrieben, die Nebenprodukte für die Erzeugung von Strom zu nutzen und dadurch erhebliche Einsparungen zu machen. Die Anlage ermöglichen die Vereinigung mehrerer kleinerer Produktionsbetriee, die so erzeugten Strom zu subventionierten Preisen verkaufen könnten.

Im Annex I des Kyoto-Abkommes sind alle Länder aufgelistet, die im Rahmen der Klimarahmenkonvention eine Selbstverpflichtung zur Reduktion der Treibhausgasemissionen übernommen haben. Auf der Liste stehen alle OECD-Länder (außer Korea und Mexiko) sowie die meisten osteuropäischen Länder. Die Annex-II-Länder (EU-Kandidaten und Länder der Dritten Welt) verpflichten sich laut Kyoto-Protokoll, ihre Treibhausgasemissionen bis 2008/20012 um insgesamt 5,2 Prozent zu reduzieren. Des Weiteren wollen sie den Transfer neuer energieeffizienter Technologien und Techniken für die Nutzung erneuerbare Energien in Entwicklungsländern fördern. Die CO2-Emission lässt sich durch Umstellung auf erneuerbare Energien bzw. durch Ersetzun der klassischen Brennstoffe (Kohle, Heizöl, Erdöl ...) durch erneuerbare Energiequellen (Wind, Sonnenenergie, Wasserenergie und Biomasse). Im Dezember 2008 hat sich die Europäische Union auf ein Richtlinien- und Zielpaket für Klimaschutz und Energie geeinigt, welches ambitionierte Zielvorgaben bis 2020 enthält (häufig als "20-20-20-Ziele" bezeichnet). Demnach gelten bis zum Jahr 2020 die folgenden europaweiten Vorgaben:20 % weniger Treibhausgasemissionen als 2005. 20 % Anteil an erneuerbaren Energien und 20 % mehr Energieeffizienz. Zur Reduktion der Treibhausgasemissionen tragen alle Mitgliedstaaten mit differenzierten nationalen Ziele bei, die im Rahmen eines „Burden Sharing“-Prozesses ermittelt wurden. Einspeisevergütungen stellen den wichtigste Mechanismus für die Erreichung dieses Ziels. Serbien hat auch eine Verordnung über Einspeisevergütungen beschlossen, nach der Strom gewonnen aus Biomasse – abhängig von der Kapazität der Anlage – mit 11,4-13,6 Eurocent/kWh zu bezahlen ist. Die Einspeisevergütungen in der EU sind erheblich höher und liegen in manchen Ländern sogar bei 30 Eurocent/kWh. Der Staat ist uch Verpflichtet, Strom zu diesen Preisen innerhalb von 12 Jahren zu kaufen. Man wollte dadurch die Rentabilität der Investitionen erhöhen und Investoren für diese Technologien gewinnen.

Wenn die Mikroanlage für die Verbrennung von Biomasse "Kirka Suri" Ihr Favorit für die Investition des Jahres ist, können Sie ihre Stimme auf der offiziellen Webseite des Preises "Aurea" abgeben.

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