Ausschreibung für Stahlwerk wird nicht verlängert - Dinkic kündigt Plan B an
Donnerstag, 28.02.2013.
14:48
Der serbische Finanz- und Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic, gab bekannt, dass sich "Uralwagonsawod" nicht angemeldet habe sowie dass die Ausschreibung für das Stahlwerk in Smederevo, die heute abläuft, nicht verlängert werde.
Es scheint, dass man den "Plan B" aktivieren werde. Er sollte morgen dem Staatspräsidenten und Regierungschef, der Geschäftsleitung und Gewerkschaften des Stahlwerks präsentiert werden, weil sich "Smederevo nicht löschen lässt", erklärte Dinkic an einer Pressekonferenz.
Die Regierung Serbiens sei, laut Worten des Ministers, weiterhin für alle Optionen offen. Es gebe auch noch einige Interessenten, und man habe über die Zusammenarbeit bereits mit Unternehmen aus anderen Ländern verhandelt, sagte er, präzisierte aber nicht mit wem.
Man habe den Kontakt mit "Uralwgonsawod" nicht unterbrochen, so Dinkic.
Der Direktor des russischen Unternehmens "Uralwagonsawod" Oleg Sienko teilte mit, dass sein Unternehmen im März die definitive Entscheidung über die Übernahme des serbischen Stahlwerks in Smederevo treffen werde.
Die Geschäftsleitung von "Uralwagonsawod" sei noch immer mit der Schätzung des Wertes des serbischen Stahlwerks beschäftigt, sagte er und fügte hinzu, dass die defintive Entscheidung über diesse Transaktion erst danach zu treffen sei, berichtet das russische Webportal maonline.ru.
Das serbische Stahlwerk sei, laut Sijenko, in einer äußerst schwierigen Geschäftslage.
Železara Smederevo d.o.o.
Ministarstvo finansija Republike Srbije
Vlada Republike Srbije
Uralvagonzavod Nizhny Tagil

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