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"Eko-mlek" nimmt Produktio in neuer Molkerei auf - Neue Anlage senkt Energiekosten um 60%

Quelle: eKapija Donnerstag, 21.02.2013. 16:33
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Das Wirtschaftsportal "eKapija" vergibt auch in diesem Jahr Ende März seinen Preis "Aurea" für die beste Investition 2012. Anlässlich der neuen Preisvergabe besuchten wir Unternehmen, deren Investitionen im Vorjahr in die engere Wahl gezogen wurden, um uns mit ihrer weiteren Entwicklung bekannt zu machen.

Die Molkerei "Eko-mlek" nahm Ende des vergangenen Jahres eine neue, energieeffiziente Produktionsanlage im Dorf Kaonik in Betrieb. Fast zwei Monate weden hier Käsesorten wie Pizza-Käse, Kaschkawal und Mozzarele sowie Käsesorten aus Molke, Ricotta und Quark hergestellt.

- Der größte Teil der Produktion haben wir in die neue Produktionsstätte verlagert, aber wir werden noch einige Zeit in der alten Anlage produzieren - sagte der stellvertretende Direktor Sasa Nedeljkovic in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija". Mitarbeiter brauchen noch Zeit, sich an die neue Ausstattung und Organisation der Produktion zu gewöhnen.

Die Geschäftsleitung war, laut Worten unseres Gastes, das ganze Jahr auf den Bau der modernen Anlage auf 4.000 m2 im Wert von 1,8 Mio. Euro fokusiert. Das Projekt wurde mit einem Kredit der ProCredit Bank finanziert. Die deutsche Entwicklungsbank KfW kümmert sich um die Rückzahlung der Zinsen. Die neue Molkerei garantiert den sichern Absatz von Rohmilch aus der Gemeinde Krusevac und die Produktion in einem Gebäude, gebaut nach den europäischen Normen, behauptet man in "Eko-mleko".

Die Produktion blieb auf dem gleichen Niveau - 50.000 l Milch täglich, aber man will diese Menge in den folgenden zwei Jahren verdoppeln. Ein langfristiger Plan sieht die Steigerung der Produktion auf sogar 300.000 l Milch in einer Schicht vor.

(Fotoekomlek.rs)

- Die weitere Entwicklung des Unternehmens wird Bedingungen für die Beschäftigung neuer Mitarbeiter neben der bestehenden 78 schaffen - behauptet Nedeljkovic.

Die neu gebaute Anlage wird mit Energie aus einer Biogasanlage versorgt, in dem biologische Abfälle, entstanden durch Verarbeitung von Milch (Molke) verbrennt werden, sagt unser Gast. Die positiven Auswirkungen der höheren Energieeffizienz, lassen sich laut Nedlkovic bereits sehen.

- Der Energieverbrauch ist bereits um 50-60% reduziert worden, aber wir glauben, weitere 10-20% zu sparen und das geplante Ziel von um 80% gesenkten Energiekosten im Vergleich zur alten Produktionsstćtte zu erreichen - erklärt Nedeljkovic.

"Eko-mlek" nutzt biologische Abfälle auf einer Schweinefarm, gebaut neben der modernen Molkerei genauso wie eine Viehfutter-Mischanlage. Die Molke wird hier für die Ernährung von Tieren genutzt.

Die Molkerei arbeitet mit fast 800 Lieferantan aus der Gegend Ribarska reka und Aleksinach zusammen. In Hinsicht auf sein besonderes Produktiosnprogramm versorgt "Eko-mlek" vor allem Großhändler, spezialisiert auf die Versorgung von Pizzerias und Bäckereien. Ihre Erzeugnisse könne ber auch in Supermärkten von "Mercator" und "Univerexport" sowie bei "Matijevic" gefunden werden.

"Eko-mlek" will alle Potenziale der neuen Molkerei nutzen, um die möglichst Qualität und die maximale Reduzierung der Energiekosten zu erreichen.

I.M.

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