Beschluss über Kapitalerhöhung bei RBV ungültig - Neue Verschuldung der Provinz mit 7 Mrd. Dinar
Montag, 18.02.2013.
02:12
Das Parlament der Provinz Vojvodina beschloss am 14. Februar die neue Verschuldung der Provinz durch Ausgabe der langfristigen Anleihen im Gesamtwert von sieben Mrd. Dinar, um die Frage der Entwicklungsbank der Vojvodina (RBV) zu lösen. Der frühere Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals der Bank durch Ausgabe von Anleihen im Wert bis 15 Mrd. Dinar wurde dadurch für ungültig erklärt.
Der Beschluss über neue Verschuldung stellt einen Schritt weiter in der Verwirklichung eines mit der Regierung abgesprochenen Plans zur Klärung des Status der Entwicklungsbnk dar, erklärte der Provinzsekretär für Finanzen Zoran Radoman und erinnerte an zahlreiche geschäftliche Probleme der RBV, Ex-"Metals banka" wie Liquiditätskrise, Zahlungsfähigkeit u.Ä.
Die Regierung Serbiens und Regierung der Provinz Vojvodina einigten sich Anfang Dezember 2012 über den neuen Status der Entwicklungsbank der Vojvodina (RBV). Das Vermögen der Bank sollte an den inzwischen gegründeten Entwicklungsfonds der Vojvodina (RFV) und eine Bank übertragen werden, die einen Teil der Anlagen und Aktive der RBV übernehmen wird.
Die Provinz sollte sich mit 78,11% und die Republik mit 21,89% an den erwähnten Anliehen beteiligen, die man für die Deckung des Unterschieds zwischen der versicherten und unversicherten Anlagen und Aktiva der RBV benötigt.
Das bedeutet, dass sich die Provinz mit ca. sieben, und die Republik mit fast zwei Mrd. Dinar verschulden werden.
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