Chinesischer Riese rettet "Neobus" - "Yutong" plant srategische Partnerschaft mit dem Unternehmen aus Novi Sad
Montag, 04.02.2013.
16:48
Der weltweit größte Bushersteller, chinesischer Mischkonzern "Yutong", will in die strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen "Neobus" aus Novi Sad eingehen, erfährt der Rundfunksender "Radio 021".
Wie der Vertreter des Unternehmens Zoran Kijac in einem Interview für "021" bestätigte, handele es sich um ein Modell der strategischen Partnerschaft, das man im Falle des Automobilherstellers "Zastava" aus Kragujevac und Fiat realisiert habe. "Yutong" würde dem Unternehmen aus Novi Sad Geld und Teile zur Verfügung stellen und sich um den Absatz kümmern.
- Wir einigten uns darüber, dass "Yutong" uns mit notwendigen Komponenten versorgt, die wir im Werk in Novi Sad montieren würden - so Kijac.
Der bisherige Mehrheitseigentümer, Scheich Ali Magrabi Mohamedali aus Saudi-Arabien, will nicht mehr an der Spitze des insolventen Unternehmens bleiben und ist einverstanden damit, dass "Yutong" seinen Anteil übernimmt. Der Insolvenzverfahren wurde im November 2012 eröffnet.
Der Gläubigerausschuss gab das grüne Licht für den Einstieg des chinesischen Kapitals. Beschäftigte unterstützen auch die Partnerschaft mit "Yutong", behauptet der Vorsitzende der Gewerkschaft "Solidarnost" in "Neobus" Milko Drobnjakovic im Interview für "021".
- Jeder, der mit einem guten Angebot kommt und unsere Arbeiter beschäftigt ist willkommen und kann mit der Unterstützung der Gewerkschaft rechnen - so Drobnjakovic.
Neobus d.o.o. Novi Sad

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