Parlament Serbiens haftet für einen neuen Kredit für EPS im Wert von 74 Mio. Euro
Montag, 24.12.2012.
15:16
Abgeordnete im serbischen Parlament bewilligten heute die staatliche Haftung für einen neuen Kredit für den staatlichen Stromanbieter "Elektroprivreda Srbije" (EPS) im Wert von 74 Mio. Euro.
Die Abgeordneten stimmten das Gesetz über Haftung der Republik Serbien für ein Darlehen der Deutschen KfW Entwicklungsbank für das Projekt der Modernisierung der Abbautechnologie im Bergbaugebiet "Kolubara", der Erhöhung der Effizienz der Kohlekraftwerke und Senkung der Umweltverschmutzung ab.
Die KfW Entwicklungsbank sollte der Elektrizitätswirtachaft Serbiens insgesamt 74 Mio. Euro zur Verfügung stellen - 65 Mio. Euro als Kredit und 9 Mio. Euro als eine Spende.
Die KfW besteht darauf, dass Serbien für den ganzen Betrag von 74 Mio. Euro haftet. Man will dadurch verhindern, dass EPS die Spende zurückgibt, im Falle, dass das Geld nicht wie vorgesehen genutzt wird.
Abgeordneten haben auch 11 zwischenstaatliche Abkommen bestätigt, darunter ein Abkommen zwischen Regierungen Serbiens und Russlands über Gründung eines Serbisch-russischen humanitären Zentrums. Man hat auch die Änderung eines finanziellen Plans der Krankenkasse der Republik Serbien beschlossen.
Elektroprivreda Srbije ad Beograd
Narodna skupština Republike Srbije
KfW Bankengruppe Frankfurt am Main
KfW kancelarija Beograd
EPS Rudarski basen Kolubara Lazarevac
Vlada Republike Srbije
Vlada Ruske Federacije
Republički fond za zdravstveno osiguranje Beograd

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