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Tiefgekühlte Paprikas aus Lajkovac - "Fruvela" erweitert Produktpalette und erschließt neue Märkte

Quelle: eKapija Mittwoch, 12.12.2012. 16:50
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Podeli

Tiefgekühlte Paprikas - gewürfelt und geschnitten - das sind neue Produkte im Sortiment von "Fruvela". Das populärste Gemüse aus Serbien wird 2013 seine internationale Premiere erleben. Eines der größten Kühlhäuser in Serbien, in der kleinen Ortschaft Lajkovac, nahm in diesem Jahr die Verarbeitung von Paprika auf. Das hat die Produktionssaison in "Fruvela" auf 8 Monate verlängert.

Im Kühlhaus des Unternehmens können 6.500 t Obst und Gemüse zugleich gelagert werden, behauptet Vladimir Brkic, stellvertretender Direktor von "Fruvela", in einem Interview für unser Portal. Das Unternehmen verarbeitet auch Sauerkirschen, Pflaumen, Aprikosen und Paprikas sowie Beerenfrüchte wie Erd-, Brom- und Himbeeren.

Das Unternehmen von Aleksandar Brkic hat ein Produktionspotenzial von 8-10 Mio. Euro jährlich.

"Fruvela" arbeitet mit zahlreichen Gemüse- und Obstanbauern, direkt oder über Großhändler.

- In Hinsicht auf unser Produktionsprogramm, direkt beeinflußt von der Qualität von Rohstoff und der Ausstattung, muss ich, vor allem auf Firmen wie "PiGo-R" aus Belgrad und "Metal inzenjering" aus Invanjica hinweisen. Diese Unternehmen haben uns mit der hohen Qualität ihrer Erzeugnisse davon überzeugt, dass in Serbien hergestellte Maschinen und Geräte in Konkurrenz mit ausländischen und viel berühmteren Herstellern treten können - sagte Brkic.

Export nach Japan

Vertreter von "Fruvela" nahmen unlängst an einer Messe in Kasachstan teil, am Markt, an dem Erzeugnisse in Serbien einen guten Widerhall finden könnten - glaubt Brkic.

- Kasachstan könnte ein interessanter Markt für uns sein. Es handelt sich um ein an Erdöl und Erdgas reiches Land, ein wenig "uninteressiert" für das Geschäft. Die Serbische Agentur für Investitoins- und Exportförderung SIEPA hat sich diesmal wirklich um die Präsentation unserer Wirtschaft bemüht - von der Vorbereitung der Ausstellung, des Standes und der ganzen Logistik. Ich bin der Meinung, dass sich offizielle Institutionen wie Botschaft und Außenministerium mehr einsetzen müssten, um Unternehmen aus Serbien Türen dieses mächtigen Marktes zu eröffnen. Das bezieht sich besonders an die Möglichkeit der sogeannten B2B-Treffen mit wirtschaftlichen Vertretern Kasachstans. Ich muss daraquf hinweisen, weil ich viele nützliche Informationen von Kollegen auf dem polnischen Stand (genauer gesagt von einem Partner von "Fruvela") bekommen sowie von unseren Mitbürgern, die in Kasachstan seit mehreren Jahren tätig sind. Kasachstan fürt 60% der Lebensmittel ein und ich bin sicher, dass seribsche Erzeugnisse eine große Chance an diesem Markt haben.

"Fruvela" vermietet seine Kapazitäten in Serbien an anderen Kühlhäusern, die die gekaufte Mengen nicht verarbeiten können. Sein Exportertrag erreicht deshalb 80%. "Fruvela" führt seine Erzeugnisse nach Russland, Litauen, Deutschland, Österreich, Polen, in die Ukraine und Niederlande aus und arbeitet intensiv an der Erschließung des japanischen und skandinawischen Marktes. Man bereitet sich langsam für die große Lebensmittelmesse in Tokio. Japanischer Markt sei unserem Gast sehr interessant.

- Japan gehört zu sehr stabilen und großen Märkten. Gemeinsam mit der SIEPA plant "Fruvela" einen Auftritt auf der Messe "Foodex" in Tokio 2013 und hofft auf die Konkretisierung der Vereinbarungen und Verhandlungen, die wir im Vorjahr aufgenommen haben.

In Hinsicht darauf, dass Exporte nach Russland den Wert der Exporte in die EU in diesem Jahr erreicht haben, kann man sagen, dass das Unternehmen vom Freihandelsabkommen mit Russland profitiert hat.

- Wir müssten eine Lösung für den teueren Transport finden, um unsere Wettbewerbsfähigkeit am russischen Markt zu verbessern, sagte er.

Chance für den Export im Wert von 5 Mio. Euro verpasst

Mit diesjährigen Ergebnissen sind sie nicht besonders zufrieden, wegen der langen Dürre und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation im Land.

- Ein eiskalter Winter und sehr lange Dürre in der Hauptsaison wirkten sich sehr negatov sowohl auf den Ernteertrag als auch auf die Qualität von Obst und Gemüse aus. Besonders schwer ist uns die Entscheidung des Landwirtschaftsministeriums gefallen, Fördermittel für Exportunternehmen für 2011 nicht auszuzahlen. Wir haben, außerdem, mit der Pleite gegangenen "Agrobanka" zusammengearbeitet, und das hat unsere Lage zusätzlich erschwert. Trotz aller Versprechen hat man uns kein sicheres Umlaufvermögen für diese Saison gesichert - und wir brauchen das für die Vorbereitung des Exports. "Fruvela" hat deshalb die Chance für Exporte im Gesamtwert von 5 Mio. Euro verpasst. Das ist kein unersetzlicher Verlust für uns, aber wir möchten offizielle Institutionen auf Träger der wirtschaftlichen und regionalen Entwicklung aufmerksam machen.

Projektionen für den Anfang 2013 beziehen sich auf die Suche nach einem entsprechenden Bank, die "Fruvela" unterstützen könnte und dann auf die Vorbereitung der Anlagen und der Ausstattung für den Ankauf und für die Verarbeitung von Obst und Gemüse.

- Ich muss daran erinnern, dass "Fruvela" eines der größten Kühlhäuser in Serbien mit einer Kapazität von 6.500 t bzw. von 10 t/h ist. Wir sind vorwiegend auf die Verarbeitung von Steinobst orientiert, nahmen aber in diesem Jahr die Verarbeitung von Paprika. Durch entsprechende und rechtzeitige finanzielle Unterstützung der Bank sollten unsere Exporte den bereits erwähnten Wert von 5 Mio. Euro erreichen.

Geschnittene Paprikas

"Fruvela" ist am internationalen Markt für die hohe Qualität der entkernten Sauerkirschen und maschinell geschnittene Pflaumen bekannt.

- Wir haben in diesem Jahr ein neues Erzeugnis eingeführt - tiefgefrorene Paprikas (gewürfelt und geschnitten) und möchten 2013 dieses Produkt promoten.

Serbische Früchte gehören - dank Faktoren wie Klima, Bodenqualität und Ökologie - zu den hochwertigsten am internationalen Markt.

- Deutsche Kunden sagen, dass polnische Sauerkirschen (Polen ist einer der größten Mitbewerber Serbiens am Weltmarkt) nur sauer und serbische sauer und süß sind.

Eigene Plantagen

"Fruvela" wird das Hauptgewicht in der kommenden Zeit auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten und des Sortiments legen. Das gilt insbesondere für das Gemüse. Der zehnjährige Geschäftsplan sieht die Pflanzung eigener Plantagen.

- Wir möchten auch erneuerbare Energien anwenden - kündigt Brkic an.

"Fruvela" beschäftigt momentan 34 Mitarbeiter. Ihre Anzahl steigt während der Saison auf fast 200.

- Wir glauben, 2013 nach der Steigerung der Produktion die Anzahl der fristlos beschäftigten Mitarbeiter auf 50 zu erhöhen.

M.K.

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