Regionale Energiestrategie beschlossen
Freitag, 19.10.2012.
12:33
Mitglieder der Energiegemeinschaft Südosteuropas hätten am 18. Oktober eine Regionale Energiestrategie beschlossen, gab die serbische Ministerin für Energiewirtschaft, Entwicklung und Umweltschutz, Zorana Mihajlovic, bekannt.
Man habe sich über den Rahmen einer gemeinsamen Energiesrategie geeinigt, erklärte Mihajlovic nach der Ministerkonferenz der Gemeinschaft in Budva und begrüßte alle künftigen Vorschläge und Empfehlungen für die Verbesserung des Dokuments, heißt es auf der Webseite der Regierung Serbiens.
Man habe die Anwendung der Richtlinien für die Statistik in der Energiewirtschaft, Erdölvorkommen und Kraftstoff und Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energiequellen am Treffen in Budva beschlossen, unterstrich sie.
Mihajlovic wies auch darauf hin, dass Serbien den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch bis 2020 von 21,2 auf 27% erhöhen muss.
Mit den Ressortministern aus Montenegro und Bosnien und Herzegowina habe sich man über die Intensivierung der Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft geeinigt.
Serbien übernehme 2013 den Vorstand der Energiegemeinschaft Südosteuropas, erinnerte Mihajlovic.
Folgende Länder sind Mitglieder der Energiegemeinschaft Südosteuropas: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, UNMIK/Kosovo, Moldawien, Ukraine und die EU.

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