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"Panasonic" erhöht das Grundkapital von "Gorenje"?

Quelle: seebiz.eu Freitag, 12.10.2012. 11:07
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Das Management des slowenischen Unternehmens "Gorenje", unter der Leitung von Franjo Bobinac, plane die Erhöhung des Grundkapitals um 25% mit Hilfe des japanischen High-Tech-Riesen "Panasonic", berichtet das slowenische Wirtschaftsmagazin "Finance" unter Berufung auf mehrere ananoyme Quellen.

- Eure Informationen sind nicht korrekt - behauptet man in "Gorenje".

Der erst- und drittgrößte Inhaber seien aber der Meinung, dass "Gorenje" dringend frisches Kapital benötigt. Verantwortliche in "Gorenje" fügen hinzu:

- Wir können euch bestätigen, dass die Geschäftsleitung von "Gorenje" unterschiedliche Maßnhamen durchführt, um die Realisierung des strategischen Geschäftsplans des Unternehmens für den Zeitraum 2012-2015 zu sichern.

Niemand in "Gorenje" hat die Kapitalerhöhung völlig ausgeschlossen. Man kündigt unterschiedliche Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz an: Optimierung von Produktionsstandorten, Verlagerung der Produktion aus Schweden nach Slowenien, aus Finnland nach Tschechien und aus Slowenien nach Serbien, Verkauf von unnötigen Vermögensteilen, vor allem Immobilien, wodurch man im ersten Halbjahr 2012 die Verschuldung um 22 Mio. Euro reduziert hat. Man plant die Verbesserung des Vorrats- und Forderungsmanagements, Kostenmanagements, von der Logsitik bis Versorgung mit Materialien und Rohstoffen, Erhöhung des Absatzes in Europa, Nah- und Fernost und Brasilien, an Märkten, die ein schnelleres Wachstum als Europa haben. Das Unternemen will in der Zukunft den Absatz von teuereren Geräten als profitabelsten fördern, in die Entwicklung neuer Erzeugnisse und technische Optimisierung der Produktion investieren.

- Ich mache mich Sorgen um das Unternehmen. Jede Analyse der Zahlen zeigt, das etwas dringend zu tun ist - sagt Philip Sluiter, Vertrter des drittgrößten Inhabers von "Gorenje". Auf die Frage, ob er eine Kapitalerhöhung unterstützen würde, wollte er nicht antworten.

- Alle Aktionäre haben Recht auf eigene Meinung und gleiche Möglichkeiten, wenn es um die Führung des Unternehmens geht. Im Business-Welt ist es üblich, dass Aktionäre ihre Meinung an der Hauptversammlung bekannt geben - sagte er.

Sluiter, ehemaliger Inhaber der niederländischen Firma "Atag" weist schon lange auf Probleme des Herstellers von Haushaltsgeräten aus Velenje hin, aber offensichtlich erfolglos. Einige Monate, bevor er sich aus dem Vorstand von "Gorenje" zurückgezogen hat, bot er, das Grundkapital der Gesellschaft selbst zu erhöhen. Die Geschäftsleitung mit Bobinac an der Spitze lehnte sein Angebot ab. Sluiter behauptet, keine Ahnung von den Rettungsmaßnahmen der Geschäftsleitung zu haben.

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