Italienisches Unternehmen "Amest" beginnt mit der Verwertung von Biogas auf der Deponie in Nis
Dienstag, 09.10.2012.
14:10
Das italienische Unternehmen "Amest" sollte mit der Verwertung von Biogas auf der Deponie in Nis beginen, erklärte der Bürgermeister von Nis, Zoran Perisic.
Auf der Deponie lässt sich noch nur die letzte, vierte Zelle nutzen. Die ersten drei wurden als überfüllt geschlossen. Der Bürgermeister konnte nicht präzisieren, wann man mit der Umsetzung des Projekts anfangen wird, sagte nur, dass man Biogas aus der zweiten und dritten Zelle nutzen wird.
- Wir arbeiten an der Änderung des Regulierungsplans, um Investoren 200 m2 für den Bau einer Biogasanlage zur Verfügung zu stellen - so Perisic.
Das italienische Unternehmen "Amest" unterzeichnete einen Vertrag mit der Stadt noch im Juni 2011 und bestätigte ihn Ende April dieses Jahres. Durch Unterzeichnung des Vertrags wurde Nis eine der ersten Städte in Serbien, die das Kyoto-Protokoll anwendet.
In der vierten Zelle wird momentan eine Recycling-Anlage gebaut, finanziert aus dem Stadthaushalt. Nach der Haushaltsrevision verfügt man, dank dem Vorschlag des Abgeordneten Milos Bandjur, über genug Geld für die Finanzierung einer Strategie für den Bau der neuen Deponie "Keles".
- Die Deponie "Keles" sollte neben der bestehenden Deponie "Bubanj" gebaut weren. Wir werden zunächst eine Studie erstellen lassen, um weitere Phasen des Projekts gut durchzudenken. In der vierten Zelle der Deponie "Bubanj" wird eine Recyclinganlage gebaut. Wir haben bisher das Fundament gebaut - so Bandjur.
Die bestehende Deponie "Bubanj" wurde oft von Umweltschützern als eine "Öko-Bombe" bezeichnet. Durch den Bau einer Biogasanlage will man das Problem mit Methan lösen. Die Europäische Union und Vereinte Nationen werden den Bau dieser Anlage finanzieren.

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