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Deutsche KfW Entwicklungsbank präsentiert Kreditlinie für das Wasserwerk in Kikinda

Quelle: eKapija Donnerstag, 27.09.2012. 14:57
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Vertreter der deutschen KfW Entwicklungsbank präsentierten dem Bürgermeister von Kikinda Sava Dobranic, seinem Stellvertreter Milos Latinovic und dem für Wirtschaft und Energetik zuständigen Mitglied des Gemeinderats Nenad Grbic die Möglichkeit eines Kreditarrangements im Wert von 6 Mio. Euro für den Bau eines Wasserwerks in dieser Stadt:

- Die deutsche und serbische Regierung überlegen seit längerer Zeit Möglichkeiten für die Verbesserung der Wasserversorgung und der Wasseraufbereitungssysteme in unserem Land. Die Bundesrepublik Deutschland würde diese Projekt finanzieren. Kinkinda ist eine von acht Städten in Serbien, in denen das Projekt realisiert werden könnte. Nach den Verhandlungen sollte das Finanzierungsmodell für das Projekt sowie technische Lösungen präzisiert werden. Unser Parlament hat die Ausgabe von kommunalen Anleihen beschlossen, aber dieses Kreditarrangement könnte auch interessant sein - heißt es auf der offiziellen Webseite der Gemeinde Kikinda.

Es handelt sich um ein Kredit im Wert von 6 Mio. Euro, mit drei Jahren tilgungsfreier Zeit und einem Festzins von 3%. Man würde uns Kredit auf eine Laufzeit von 15 Jahren gewähren.

- Unser einziges Problem ist die Zeit. Wir könnten den Kreditvertrag im besten Falle erst Ende 2013 unterzeichnen und das Geld beziehen. Der deutsche Partner würde dann eine Durchführbarkeitsstudie und den Ideenentwurf erstellen. Der Bau könnte nicht vor 2015 beginnen. Es ist gewiss, dass wir uns unter den präsentierten Bedingungen verschulden können. Es ist auch möglich, dass der Kredit für die Rekonstruktion des Wasserversorgungsnetzes genutzt wird. In sehr kurzer Zeit werden wir entscheiden, was die beste Lösung für uns ist - so Dobranic.

Durch Realisierung des Projekts kann man gesundes Trinkwasser für Einwohner von Kikinda für eine lange Zeit sichern, sagte die KfW-Beraterin, Brigitte Biesinger und wiederholte, dass der Bau erst 2015 aufgenommen werden könnte.

- Es scheint, dass man sehr lange auf die Realisierung des Projekts warten muss. Sie sollten aber nicht vergessen, dass es um einen zwischenstaatlichen Vertrag, bilaterale Verhandlungen und Durchführbarkeitsstudie geht, die vor dem Baubeginn erstellt werden muss - erklärte sie.

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