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Festung des Fürsten Lazar sollte zum alten Glanz gebracht werden - Gemeinde Doljevac rekonstruiert Ausflugsort "Koprijan"

Quelle: eKapija Freitag, 03.08.2012. 12:54
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("Koprijan")

Es gibt mehrere historisch bedeutsame Stätten in der Gemeinde Boljevac, denen man bisher nur wenig oder keien Aufmerksamkeit geschenkt hat. Der negative Trend verändert sich allmähclich. Die Gemeinde ist entschlossen, die Umgebung der spätmittelalterlichen Festung (aus der Zeit des Fürsten Lazar Hrebeljanovic - 1329-1389) zu sanieren und in einen Ausflugsort zu verwandeln. Später sollten hier Sport- und touristischen Anlagen gebaut werden.

Auf dem Hügel, auf dem die mittelalterliche Festung errichtet worden war, will man bald neue Wanderwege und Raststätte bauen lassen. Sie sollten gut beleuchtet werden. Die Sanierung dieser Zone ist die erste Phase des Projekts "Sanierung des touristischen Komplexes in der Umgebung der mittelalterlichen Stadt Koprijan" unterstützt vom serbischen Wirtschaftsministerium.

In Hinsicht darauf, dass es um ein Bauwerk unter dem Denkmalsschutz geht, müssen alle Arbeiten vom Denkmalsschutzamr der Stadt Nis bewilligt und überwacht werden.

Die Gemeinde braucht ca. 18 Mio. Dinar für die Sanierung der Umgebung und ihre Verwandlung in einen attraktiven Ausflugsort. Die Finanzierung ist gesichert. Als Projektträger erscheint die Direktion für Bebauungsangelegenheiten der Gemeinde Doljevac. Die Gemeinde sollte 8,5 Mio. Dinar investieren und weitere 11,5 Mio. Dinar aus dem Staatshaushalt zu diesen Zwecken erhalten.

Doljevac hat einen Bauauftrag ausgeschrieben, so dass man nicht lange auf den Bau von Wanderwegen warten muss. Die Arbeiten sollten, laut Medien, innerhalb von 6 Monaten vollendet werden. Der Auftragnehmer muss innerhalb dieser Frist alle Beschaffungen durchführen, die notwendige Unterlagen vorbereiten und die Arbeiten fertigstellen.

Man will hier Mobiliar - Punkten und Bänke aufstellen und Wanderwege bis zur Festung bauen lassen. Alle Gehwege sollten gut beleuchtet werden. Das verlangt den Bau eines Umspannwerks. Das Projekt sieht, außerdem, den Bau von mehreren Zufahrtstraßen vor.

Bungalows oder kleinere Hotels

Von Mitarbeitern des Unternehmens "PLAN Urban", Autoren des detailhaften Regulierungsplans für den Ausflugsort im Rahmen der mittelalterlichen Stadt "Koprija", wollte das Wirtschaftsportal "eKapija" erfahren, wie dieser Raum in der Zukunft bebaut werden sollte.

- Wir möchten Touristen die mittelalterliche Festung "Koprijan" und ihre unmittelbare Umgebung zugänglich machen. Der Plan sieht die Entwicklung von Sporttourismus und den Bau von notwendigen Sportanlagen am Fluss Juzna Morava vor - erklärten unsere Gäste.

3,81 ha sind für touristische und gastwirtschaftliche Objekte vorgsehen. Sportanlagen sollten eine Fläche von 0,91 ha einnehmen.

- Der Plan erlaubt den Bau unterschiedlicher Sportplätze für Tennis, Fußball, Basketball, Handball, Beach-Volleyball und Minigolf mit allen notwendigen Nebengebäuden wie Bars, Lagerräume, Sanitäranlagen, Umkleidekabinen ... Momentan gibt es keine konkreten Baupläne für diesen Raum.

(Raumplan für die Umgebung von "Koprijan")

Der Plan erlaubt die Errichtung von kleineren Hotels (bis 50 Betten mit dem begleitenden Angebot) oder Pensionen, bzw. Bungalows.

- Im Falle, dass man sich für den Bau von Pensionen entscheidet, würden hier ein Hauptgebäude an der Hauptstraße und mehrere kleinere Wohneinheiten gebaut. Im Komplex lassen sich unterschiedliche Freizeit-Aktivitäten organisieren - Workshops, Schulen u.Ä.

Der Plan enthlält eine Lösung für die notwendigen Parkplätze.

Die Zone dicht am Fluß Juzna Morava muss geschützt werden. Hier sind nur Gründanlagen und kein Bau erlaubt.

- Wir werden hier nur die bestehenden Grünanlagen entlang des Ufers erneuern. Hier dürfen ausschließlich Gehwege mit Parkbänken und Raststätten gebaut werden.

"Koprijan" und ihre Umgebung zogen immer Besucher aus der Gemeinde Doljevac an. Wird dieser wagemutige Plan umgesetzt, kann man Touristen aus ganz Serbien und der Region mit dieser Gegend und ihren Schönheiten bekannt machen. Sehr wichtig dabei könnte die Tatsache sein, dass sich "Koprijan" auf einem äußerst guten Standort befindent, gut verbunden mit den wichtigen Verkehrsstraßen: E-75, Regionalstraße Nis-Leskovac und Eisenbahnstrecke Nis-Skoplje.

- Einen Teil des Geldes für die Umsetzung des Plans werden wir vom Ressortministerium bekommen, den anderen sollten wir selbst, aus dem Gemeindehaushalt sicher und den Rest erwarten wir von der Organisation LEDIB. Der Plan sollte in Phasen realisiert werden. Nach der Sanierung der Umgebung, werden wir die Ufer einrichten. Die Frist ist noch immer unbekannt und hängt direkt von Investitionen der Gemeinde Doljevac ab - behauptet man in "PLAN Urban".

"Kurvingrad"

Die mittelalterliche Stadt "Koprijan", bekannt auch unter dem Namen "Kurvingrad", befindet sich auf dem Hügel Seličevice am Fluss Juzna Morava. Einst strategisch wichtig wegen seiner guten Lage ist sie heute interessant wegen ihrer historischen Bedeutung. Die Festung ist weder konserviert, noch geschützt, was zur Ruinierung mancher Teile geführt hat.

Errichtet in der Regierungszeit des Fürsten Lazar Hrebeljanovic, auf dem Fundament einer Römer-Festung, 1372. "Koprijan" wurde von den Türken mehrmals erobert und zerstört und später dem Despot Stefan Lazarevic, Sohn des Fürsten Lazar, zurückgegeben.

Seine Mauer wurden mehrmals als Baumaterial für die Errichtung der Festung in Nis genutzt, und im zwanzigsten Jahrhundert von der Bevölkerung ruiniert. Das Bauwek ist heute unter dem Denkmalsschutz.

Trotz einer turbulenten Geschichte widerstand die Festung bisher allen Zerstörungsversuchen und der Zahn der Zeit.

M.S.

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Opis:
Koprijan ili Kurvingrad (Koprijan, Kurvinokale, Korvingrad) je tvrđava koja se uzdiže nad Južnom Moravom, 11 km jugozapadno od Niša, odnosno nalazi se u selu Klisura. Pretpostavlja se da je ovo srednjovekovni Koprijan, a podno grada su pronađeni ostaci većeg naselja iz doba Antike, tako da sama citadela ima milenijumski kontinuitet postojanja. Danas postoje ostaci utvrđenja, koji nisu dovoljno proučeni.

Do današnjih dana sam lokalitet je nedovoljno ispitan. Zbog tranzitnog i strateškog položaja, u doba Rimskog carstva naselje je bilo odbrambena kula vojnog puta (via militaris). Značajna je vojna tačka i u doba Vizantije pod imenom Komplos. U srednjem veku obnovljeno je naselje, koje je preostalo iz ranijeg perioda, od kada i nosi naziv Koprijan. Koprijan je bio pogranični grad despotovine, koji je kroz svoju istoriju više puta menjao svog vlasnika, nad njim su se smenjivali srpski i turski moćnici. Kada je u poslednjem turskom naletu razorena Srpska srednjovekovna država, Koprijan je do temelja razoren, stanovništvo pobijeno i raseljeno, a jedan deo i odveden kao belo roblje u Malu Aziju. Tvrđava je više puta korišćena kao građevinski materijal za gradnju Niške tvrđave. U 20 veku ruševine je raznelo lokalno stanovništvo i njime zidalo svoje kuće i domaćinstva.

Car Justinijan I je sredinom 6. veka u okolini svog rodnog grada, podigao je 32 nova i obnovio 7 ranijih utvrđenja. Takođe je gradio mnogobrojne kastele, kako bi stanovništvo imalo gde da se skloni u slučaju varvarskih napada preko Dunava. Kaže se da je obnovljen kastel ad Herculum i Calis. Calis (Kalis) je kasnije mogao biti netačno napisan Komplos. Sasvim je moguće da je vizantijsko naselje podignuto na Kurvinomgradu bilo severna odbrana Justinijane Prime.

Kurvingrad je, u vreme borbi za turski presto 1413. godine zauzeo i razorio Sultan Musa Čelebija. Grad je posle njegovog poraza, vraćen despotu Stefanu Lazareviću. Putopisac Ami Bue pominje u prvoj polovini 19. veka ruševine ovog grada.

Dokument o Segedinskom miru iz 1444. godine u kome se pominju Koperhamum i Prokopijam, nam ukazuju da je Komplos morao biti na mestu današnjeg Kurvinog grada. Primetna je sličnost u nazivima, a i celo to područje je bogato vizantijskim nalazima. Tako je u susednom selu Klisure pronađena vizantijska bazilika i nekoliko grobova. Prilikom kopanja temelja zgrada često se nailaze ruševine manjih i većih građevina, koje su po materijalu i načinju zidanja datirane iz 6-7. veka.

Tokom Prvog svetskog rata lokalitet Kurvingrad iskoristila je Nemačka komanda i tu obrazovala svoj odbrambeni front prema srpskoj vojsci, koja je u oktobru 1918. godine nezadrživo nadirala na sever. Nemački front nije se mogao održati, uprkos veoma jakom položaju, samo zato što je srpska vojska izbila na vrh Seličevice i našla se iza neprijateljskih leđa, koji su tada u panici napustili ceo Niš bez borbe. (Wikipedia)
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