FAS bestätigt Produktionsaufnahme des Modells Fiat 500L
Dienstag, 10.07.2012.
15:21
In einem Interview für den staatlichen Fernsehsender RTS bestätigte der Generaldirektor des Unternehmens "Fiat automobil Srbija" (FAS) Antonio Cesare Ferrara die Aufnahme der Serienproduktion von Fiat 500L.
- Bis Ende des Jahres sollten mindestens 2.500 Arbeiter in der Produktionsstätte in Kragujevac beschäftigt werden. Jährlich sollten dort 180.000 Autos gebaut werden - sagte Ferrara und rklärte, dass Fiat 500L in drei Phasen hergestellt wird.
- Die erste Phase begann im November, als wir Probeautos gebaut haben, die zweie im Mai, als wir Autos für Trainings und zu kommerziellen Zwecken hergestellt haben und die dirtte Phase ist die Serbienproduktion, die vor fünf Tagen, am 4. Juli aufgenommen wurde - erklärte der erste Mann von FAS.
Das Datum habe, laut ihm, eine symbolische Bedeutung. An demselben Tag vor vier Jahren nahm man die Produktion des Modells 500 und vor zweit Jahren des Modells 500 Abart auf.
In dieser Woche sollten 50 Autos wochentlich montiert werden, sagt Ferrara. Die Produktion sollte bis Oktober auf 550 Autos täglich steigen.
- Das neue Modell sollte in mehr als hundert Länder ausgeführt werden - sagte Ferrara und fügte hinzu, dass man zunächst für den europäischen Markt und ab dem nächsten Jahr auch für amerikanischen und asiatischen Markt herstellen wird.
Befragt für die Reaktion der US-amerikanischen Käufer auf das neue Modell antwortete Ferrara, dass man bereits die Herstellung von 47.000 Autos für den US-amerikanischen Markt im nächsten Jahr plant.
- Wir erwarten einen guten Widerhall, in Hinsicht darauf, dass wir bereits 4.000 Fiat 500 monatlich an diesem Markt absetzen. Das neue Modell Fiat 500L ist größer, bequemlicher und viel attraktiver - betonte Ferrara.
Die Atos werden in Italien für 15.500 Euro geboten. Es handele sich, seiner Meinung nach über einen wettbewerbsfähigen Preis für den europäischen Markt. Der Preis für den US-Markt könnte sogar höher sein, aber das sei noch nicht präzis definiert worden.
Auf die Frage, was er von der neuen serbischen Regierung erwartet, in Hinsicht darauf, dass die Republik Serbien 49% des gemeinsamen Unternehmens kontrolliert, antwortete Ferrara:
- Wir sind für die Produktion verantwortlich und interessiert und sind nicht bereit, sich in andere Sachen einzumsichen.
Ferrara mache sich keine Sorgen, wenn es um die vereinbarte Finanzierung des gemeinsamen Unternehmens geht, weil die Regierung bisher alle Verpflichutngen vertragsgemäss erfüllt habe.
Ferrara kommentierte die neuesten Spekulationen über die Einstellung der Produktion in Italien wegen des Absatzrückgangs in Europa und betonte, dass man in Serbien mehr als eine Mrd. Euro investiert habe und noch immer investiere, so dass es keine Gefahr für das serbische Werk gebe.
- Sergio Marchionne sagte noch frer, dass wir uns um die Überlebung aller Fabriken in Italien bemühen werden - durch Entwicklung des Werkaufs am US-Markt. Die Produktion in Serbiens ist keinesfalls bedroht - sagte Ferrara am Ende.

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