"Sunoko" investiert 9,4 Mio. Euro in seine Werke - Unternehmen gibt seine Zuckerwerke in Žabalj und Crvenka nicht auf
Donnerstag, 31.05.2012.
11:58
Die MK Group glaubt noch immer, dass die Wettbewerbsbehörde nach der Erfüllung mancher Bedingungen die Meinung verändern könnte. Die Ausschreibung ist noch immer aktuell und man wartet auf die definitive Entscheidung der Behörde. Das antwortete Ljubiša Radenković, Direktor von "Sunoko" in einem Interview für "Dnevnik", befragt zu weiteren Absichten der MK Group bezüglich der Übernahme der Zuckerwerke von "Hellenic sugar" in Serbien.
- Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Zuckerwerk im Betrieb viel Kohle, Heizöl, Erdöl und Stein benötigt. Während einer viermonatigen Kampagne werden 400 Lkws 24 Stunden am Tag eingesetzt. Der Nettoexport auf jede 100 Euro, die wir durch Ausfuhr von Zucker erwirtschaften, beläuft sich auf 80 Euro. Der Nettoexport auf jede 100 Euro bei Stahl ist nicht höher als 20 Euro, weil man 80% der Rohstoffe einführen muss. Der Export von Zucker im Wert von 100 Euro entspricht dem Export von Stahl von 400 Euro - erzählte er.
Er wies auch auf den Preis hin, zu dem "Sunoko" Zuckerrübe von Landwirten ankauft. Sie liegt zwischen 36 und 40 Euro, abhängig von vereinbarten Bedingungen, Fristen und Qualität.
"Sunoko" kündigte heute Investitionen im Wert von 9,4 Mio. Euro in seine Zuckerwerke an. 7 Mio. Euro davon sind für das Werk in Pećinci bestimmt, vor allem für den Einbau einer Trockenanalge für Zuckerrübenschnitzel, die die Energieeffizienz der Anlage verbessern und die Abgasemission auf das Minimum reduzieren sollte. 1,3 Mio. Euro sind für das Werk in Vrbas vorgesehen, für den Einbau einer Anlage, der Rauchgase aus Kesseln filtern und zum besseren Umweltschutz beitragen sollte, heißt es in der Mitteilung.
Sunoko d.o.o. Novi Sad
MK Group d.o.o. Beograd
Komisija za zaštitu konkurencije Srbije
Crvenka fabrika šećera a.d. Crvenka
Šećerana a.d. Šajkaška Žabalj

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