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Kohleförderung im Tagebau „Radljevo“ soll in der zweiten Oktoberhälfte beginnen

Quelle: eKapija Sonntag, 27.09.2026. 14:26
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Abbildung (Fotokaiskynet/shutterstock.com)Abbildung
Die Kohleförderung im kontinuierlichen Betrieb im neuesten Tagebau des Bergbaureviers „Kolubara“ soll voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte anlaufen, erklärte Dubravka Đedović Handanović, Ministerin für Bergbau und Energie der serbischen Regierung (im geschäftsführenden Amt), bei einem Besuch des Tagebaus „Radljevo“.

Sie wies darauf hin, dass in „Radljevo“ bereits seit Juni ein neuer Absetzer in Betrieb sei und vor wenigen Tagen die Montage eines zweiten Baggers – des leistungsstärksten Geräts der Mine – abgeschlossen worden sei.

- Wir erwarten, dass allein im Oktober rund 100.000 Tonnen Kohle gefördert werden, sobald der Bagger seine neue Position eingenommen hat; im Anschluss daran ist eine deutliche Steigerung der Produktion geplant - so die Ministerin.

- Sobald der Bagger im Tagebau eintrifft, wird das erste Bagger-Förderband-Absetzer-System verstärkt, da die übrigen Anlagen bereits einsatzbereit sind. Bis Jahresende soll auch das zweite Abbausystem in Betrieb gehen und damit die Voraussetzungen für einen Volllastbetrieb der Mine schaffen - erläuterte Đedović Handanović.

Die Ministerin betonte, das Ziel sei eine jährliche Kohleförderung von sieben Millionen Tonnen bei einem Abraumvolumen von 16 bis 19 Millionen Kubikmetern; dies solle künftig für eine höhere Versorgungssicherheit im Stromnetz sorgen.

Đedović Handanović unterstrich, dass die Investitionen in neue Bergbauausrüstung eindeutig zeigten, dass keine Reduzierung der Kohleförderung geplant sei; vielmehr gehe es darum, die Produktion zu steigern und so die Voraussetzungen für einen stabilen Betrieb der Wärmekraftwerke von EPS zu schaffen.

- Es ist wichtig, allen Mitarbeitern ein klares Signal zu geben, dass keinerlei Pläne zur Drosselung der Kohleförderung bestehen. Im Gegenteil: Wir planen eine Steigerung der Förderung und damit auch eine Erhöhung der Leistung unserer Wärmekraftwerke, die mit Entschwefelungsanlagen ausgestattet sind - so die Ministerin laut dem offiziellen Regierungsportal.

Nach der Besichtigung des Bergwerks traf sich Đedović Handanović mit Bewohnern der Ortschaft Radljevo in der Gemeinde Ub, um das Enteignungsverfahren zu erörtern.

Sie wies darauf hin, dass EPS in diesem Jahr mehr als 400 Millionen Dinar für Enteignungen im Zusammenhang mit dem Bergwerk „Radljevo“ bereitgestellt habe und zudem beträchtliche Mittel für Infrastruktur- sowie sonstige Projekte aufwende, die der Lebensqualität aller Einwohner von Ub – der Gemeinde, in der sich das Bergwerk befindet – zugutekämen.

Bei dem Treffen wurde zudem hervorgehoben, dass die Gemeinde Ub durch Gebühren für die Ressourcennutzung erhebliche Einnahmen erzielen werde, sobald die für den 15. Oktober geplante aktive Kohleförderung in „Radljevo“ anlaufe.
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