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Lösung für Umweltgefahr in Südserbien: Erste Phase der Sanierung des Aleksandrovac-Sees im Wert von 2,8 Mio. Euro beginnt

Quelle: eKapija Sonntag, 20.09.2026. 15:39
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(FotoShutterstock/Creative Family)
Die Stadtverwaltung von Vranje hat ein Vergabeverfahren für die erste Phase der lang ersehnten Sanierung des Aleksandrovac-Sees eingeleitet.

Der geschätzte Wert dieser Baumaßnahmen beläuft sich auf 333 Millionen Dinar ohne Mehrwertsteuer (ca. 2,8 Millionen Euro).

Das Projekt ist für Südserbien von großer Bedeutung, da der Aleksandrovac-See – ein 1964 angelegter Stausee – seit Langem eine ernsthafte Umweltgefahr darstellt. Aufgrund starker Eutrophierung kam es zu einer massiven Ausbreitung der hochgradig invasiven und potenziell krebserregenden Blaualgen (Cyanobakterien der Art *Raphidiopsis mediterranea/raciborskii*), was in der Vergangenheit bereits zu alarmierenden Fällen von Fischsterben geführt hat.

Impuls für den Tourismus

Epidemiologische Studien warnen schon lange vor dem Risiko, dass diese Toxine über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen könnten. Da der See nicht mehr zur Bewässerung genutzt wird, ist geplant, das 120.000 Quadratmeter große Gewässer umfassend zu reinigen und ökologisch zu stabilisieren, um es zu einer modernen Touristen- und Freizeitattraktion für Vranje zu machen.

Die Unterlagen zur ersten Phase zeigen, dass das Projekt außerordentlich komplexe und umfangreiche wasserbauliche Maßnahmen umfasst. Ein entscheidender Schritt bei der Revitalisierung des Sees ist die Zufuhr von sauberem Wasser aus alternativen Quellen. Hierfür ist der Bau von 14 Erkundungs- und Förderbrunnen mit einer durchschnittlichen Tiefe von 15 Metern vorgesehen – zehn in Zlatokop und vier im Tal des Flusses Trebesinjska.

Zudem umfasst das Projekt den Bau zweier moderner Pumpstationen sowie zweier großer Druckrohrleitungen mit einer Gesamtlänge von fast 4,5 Kilometern, die sauberes Wasser direkt in den See leiten sollen.

Darüber hinaus beinhaltet die Ausschreibung die Sanierung der bestehenden Wasserentnahmeanlage am Fluss Donja Otuljska sowie die vollständige Erneuerung einer 1.728 Meter langen Ablaufleitung.

Strenge Überwachung von Schlamm und Wasser

Da das Ablassen des Sees und die Entfernung des angesammelten Bodenschlamms ein erhebliches Risiko der Schadstoffausbreitung flussabwärts in Richtung des Flusses Juđna Morava bergen, hat das Institut für Naturschutz Serbiens strenge Auflagen erlassen. Das beauftragte Unternehmen ist verpflichtet, während der ersten Phase eine kontinuierliche monatliche Überwachung von Wasser und Sedimenten durchzuführen. Erst wenn Laboranalysen bestätigen, dass die Cyanobakterienkonzentration auf ein Minimum reduziert und das Vorkommen ihrer Sporen im Schlamm vollständig beseitigt ist, sind die Voraussetzungen für den Übergang zur zweiten Phase erfüllt: die vollständige Entschlammung und die Wiederbefüllung des Sees mit sauberem Wasser.

Die Angebotsfrist endet am 19. Oktober. Weitere Informationen (auf Serbisch) finden Sie HIER.

B. P.
Šta imamo u krugu od:
1 km
2 km
3 km
5 km
10 km
15 km
Opis:
Aleksandrovačko jezero je veštačka akumulacija na 7-8 km jugozapadno od Vranja. Dugo je 500 m, najveća širina mu je 250 m, površina oblika elipse iznosi oko 0,12 km2. Prosečna dubina je oko 2,5 m. Napravljeno je 1964. godine, za potrebe navodnjavanja po sistemu „kap po kap“ poljoprivrednog kombinata „Poljoprodukt“, koji se prvobitno starao o jezeru.

Jezero je nekada bilo omiljeno izletište Vranjanaca. Potom je dugo vremena bilo zapušteno. U više navrata je bilo velikih pomora ribe, više puta je urađivano, prema različitim tehničkim rešenjima i poribljavano.

Vodama jezera gazduje Udruženje ribolovaca „Veternica“ iz Leskovca (Wikipedia)
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Investicije na lokaciji:

2017 - 2026.

Resanacija jezera

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