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Laut einer aktuellen Umfrage von Kaspersky pflegen die Menschen ihre Smartphones sorgfältiger als ihre Computer

Quelle: PR Donnerstag, 20.08.2026. 12:02
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Podeli
Abbildung (FotoViewvie/shutterstock.com)Abbildung
Kaspersky verglich die gängigsten digitalen Hygienegewohnheiten bei Smartphones und Computern und stellte fest, dass sich die Wartungsgewohnheiten je nach Gerätetyp unterscheiden.

Nutzer unternehmen im Durchschnitt mehr, um ihre Mobilgeräte sauber und aktuell zu halten, als bei ihren Computern.

Die Experten von Kaspersky heben die Aktivitäten hervor, die zur Aufrechterhaltung der Gerätesicherheit beitragen.

Eine Umfrage* des Kaspersky Market Research Center vom März 2026 zeigte, dass Smartphone-Nutzer deutlich proaktiver sind, wenn es um die Aktualisierung ihrer Geräte geht: 77 % von ihnen aktualisieren regelmäßig Betriebssystem und Anwendungen, verglichen mit nur 53 % der PC-Nutzer.

Auch beim Umgang mit Medien und Dateien zeigen Smartphone- und PC-Nutzer unterschiedliche Verhaltensmuster: 72 % der Smartphone-Nutzer verwalten oder löschen regelmäßig Fotos und Videos, verglichen mit 49 % der PC-Nutzer.

Gleichzeitig organisieren nur 46 % der Smartphone-Nutzer Dateien und E-Mails in Ordnern oder wenden Regeln für die Dateibenennung an, verglichen mit 57 % der PC-Nutzer.

Wenn es um das Entfernen ungenutzter Software geht, löschen 73 % der Smartphone-Besitzer Apps, die sie selten verwenden, im Vergleich zu nur 47 % der PC-Nutzer.

Der begrenzte Speicherplatz auf Smartphones trägt wahrscheinlich zu dieser Gewohnheit bei und ermutigt Nutzer, Apps proaktiver zu entfernen.


Wichtiger Datenschutz

Kaspersky-Experten weisen jedoch darauf hin, dass das Löschen veralteter oder unnötiger Apps auch auf dem PC die Leistung und Sicherheit des Geräts verbessert.

Abbildung (FotoMaksim Kabakou/shutterstock.com)Abbildung
Mit der Zeit kann die Ansammlung unnötiger Apps ein Gerät verlangsamen. Einige dieser Apps enthalten zudem persönliche oder finanzielle Daten sowie den Nutzungsverlauf, die von Cyberkriminellen missbraucht werden können.

Interessanterweise ist der Anteil der Nutzer, die sicherheitsrelevante Aufräumarbeiten durchführen, in beiden Gruppen sehr gering.

Nur 33 % der Mobilnutzer und 31 % der PC-Nutzer ändern regelmäßig ihre Passwörter, während lediglich 29 % bzw. 28 % wichtige Daten sichern.

Darüber hinaus überprüfen oder aktualisieren nur 20 % der Mobilnutzer im Vergleich zu 16 % der PC-Nutzer die App-Berechtigungen und Datenschutzeinstellungen.

Die Experten von Kaspersky halten diesen Trend für besorgniserregend, da diese Maßnahmen zur Cybersicherheit zu den effektivsten Methoden zum Schutz persönlicher und finanzieller Daten zählen.

Um sensible Daten wirklich zu schützen, empfehlen Experten die Verwendung einer spezialisierten Sicherheitslösung wie dem Kaspersky Password Manager. Dieser bietet neben der sicheren Speicherung von Benutzerdaten und Bankkarten auch eine spezielle Funktion für einen geheimen Tresor zur Aufbewahrung wichtiger Dokumente wie gescannter Pässe und Personalausweise, PDF-Dateien, Adressen und Notizen.

Die oben genannten Unterschiede im Nutzungsverhalten von PC- und Mobilgerätenutzern beruhen größtenteils auf den unterschiedlichen Nutzungsweisen von Smartphones und PCs.

Mobiltelefone werden primär zum Fotografieren und Filmen, zum Versenden von Nachrichten, zum Ansehen von Inhalten und für den schnellen Internetzugang genutzt.


Praktiken im Umgang mit digitalen Geräten

Darüber hinaus sind Mobiltelefone für die Mehrheit der Nutzer (58 %) zum Hauptgerät für den Internetzugang geworden, was naturgemäß dazu führt, dass sie mehr auf ihre digitale Hygiene achten.

(FotoShutterstock)
Der Computer spielt nach wie vor eine wichtige Rolle als Hauptwerkzeug für die Arbeit mit Dateien und Programmen sowie für geschäftliche Aufgaben.

Für einen Großteil der älteren Bevölkerung (58 % der über 61-Jährigen) ist der Computer weiterhin der wichtigste Zugang zum Internet.

Experten von Kaspersky betonen, dass digitale Sicherheitsmaßnahmen auf beiden Plattformen gleichermaßen wichtig sind. Nutzer sollten daher der digitalen Sicherheit ihrer Mobilgeräte und PCs gleichermaßen Aufmerksamkeit schenken.

– Jedes Gerät, das wir nutzen, ob Smartphone oder Computer, enthält immer mehr persönliche und finanzielle Informationen.

Fotos, Nachrichten, Bankdaten, Geschäftsdokumente, Passwörter – all das ist wertvoll und ein Ziel für Cyberkriminelle.

Wer grundlegende digitale Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt, wie das Löschen ungenutzter Konten, das Sichern von Daten oder das Verwalten der Datenschutzeinstellungen, setzt diese Informationen potenziell der Gefahr aus.

Die Lösungen von Kaspersky helfen Nutzern, die Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck zu behalten. Sie kombinieren automatisierten Schutz mit Tools, die die regelmäßige Sicherheitswartung einfacher und effizienter gestalten, so Rade Furtula, Presales Manager für Osteuropa bei Kaspersky.

Kaspersky gibt Tipps für regelmäßige digitale Aufräumroutinen und mehr Cybersicherheit:

• Tragen Sie sich regelmäßig (monatlich oder vierteljährlich) eine Erinnerung in Ihren Kalender ein, um Ihre Geräte und Konten nicht zu vergessen.

• Überprüfen und löschen Sie regelmäßig ungenutzte Konten und gespeicherte Zahlungsmethoden. Speichern Sie alle Zugangsdaten und Finanzinformationen in einem Passwort-Manager, damit Sie die registrierten Websites und Anwendungen nicht vergessen.

• Richten Sie nach Möglichkeit automatische Datensicherungen ein. Mit Kaspersky Premium können Sie Ihre Daten auf Windows-Geräten regelmäßig sichern und wiederherstellen. Die Datensicherungen lassen sich einfach verschlüsselt auf externen Datenträgern oder in der Cloud speichern.

• Installieren Sie eine umfassende Sicherheitssoftware, um Ihr Gerät vor Malware-Infektionen zu schützen und Ihre Daten vor Missbrauch zu bewahren.

• Informieren Sie sich über neue Technologien und Risiken, um auf dem Laufenden zu bleiben. Besuchen Sie den Kaspersky Daily Blog, um die neuesten Nachrichten zur Cybersicherheit zu erhalten und zu erfahren, wie Sie sich in der digitalen Welt schützen können.

* Die Umfrage wurde im März 2026 vom Kaspersky Market Research Center durchgeführt. An der Umfrage nahmen 7.200 Befragte aus 18 Ländern teil: Brasilien, China, Kolumbien, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Spanien, Südafrika, Thailand, Türkei und Vietnam.
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