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Ziegen- und Schafpocken nach Serbien geschmuggelt – Veterinärteams vor Ort führen Maßnahmen durch

Quelle: eKapija Sonntag, 26.07.2026. 14:08
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Abbildung (FotoEkaterina Belova/shutterstock.com)Abbildung
Der Minister für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Dragan Glamočić, gab heute bekannt, dass in der Region Raška Schaf- und Ziegenpocken nachgewiesen wurden und die Krankheit durch Schmuggel aus dem Kosovo nach Serbien gelangte.

- Auf einem Bauernhof im Dorf Nosoljin, Gemeinde Raška, wurde die Pockenseuche der Schafe und Ziegen festgestellt. Wir haben umgehend 67 Schafe und 60 Lämmer getötet und sie auf dem Hof ​​des Besitzers in einer Grube vergraben. Derzeit bestehen keine weiteren Zweifel, da alles so schnell wie möglich und vorschriftsmäßig durchgeführt wurde, erklärte Glamočić laut einer Mitteilung des serbischen Landwirtschaftsministeriums.

Das Ministerium teilte mit, dass sich auf dem Bauernhof in der Gemeinde Raška 67 Schafe und 60 Lämmer befanden und der Veterinärdienst schnell und effizient reagiert habe.

Die Veterinärbehörde habe die Veränderungen bei den Tieren rechtzeitig erkannt, umgehend Proben entnommen und diese an das Veterinärinstitut „Kraljevo“ geschickt.

Die Laborbestätigung erfolgte innerhalb von 24 Stunden. Daraufhin wurden unverzüglich alle vorgeschriebenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Dazu gehörte auch die tierschutzgerechte Euthanasie aller 127 Tiere auf dem betroffenen Betrieb.

Die Tierkadaver wurden, wie bereits mitgeteilt, gemäß den geltenden Vorschriften ordnungsgemäß entsorgt.

Dies ist der erste bestätigte Ausbruch von Schaf- und Ziegenpocken in Serbien im Jahr 2026. Im vergangenen Jahr wurden drei Ausbrüche, ebenfalls im Bezirk Raška, registriert, die dank des schnellen und koordinierten Eingreifens des Veterinärdienstes erfolgreich eingedämmt werden konnten.

Die im Vorjahr gesammelten Erfahrungen ermöglichten es den zuständigen Behörden, auch diesmal schnell und effizient zu reagieren.

Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Dragan Glamočić erklärte, der Staat verfüge über die notwendigen Kapazitäten und gut organisierten Institutionen und Dienste, um bei der Gefahr von Tierseuchen schnell reagieren zu können.

Er appellierte an alle Erzeuger und Züchter, verantwortungsbewusst zu handeln, die vorgeschriebenen Maßnahmen einzuhalten, mit dem Veterinärdienst zusammenzuarbeiten und jede Veränderung bei den Tieren oder jeden Krankheitsverdacht unverzüglich zu melden, da eine rechtzeitige Reaktion für den Schutz ihrer Betriebe und den Erhalt des Viehbestands von entscheidender Bedeutung sei.


Abbildung (FotoHeath Johnson/shutterstock.com)Abbildung
Die Pockenseuche der Schafe und Ziegen ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die auftritt, wenn das Virus in eine empfängliche Herde gelangt, in der Regel durch die Aufnahme eines infizierten Tieres oder durch Kontakt mit Tieren aus einem infizierten Gebiet.

Die Krankheit wird durch direkten Kontakt, Nasen- und Augensekrete, Hautveränderungen und abgefallene Krusten übertragen, aber auch indirekt – durch kontaminierte Kleidung, Schuhe, Ausrüstung, Fahrzeuge und Einstreu.

Eine Ausbreitung über die Luft über kürzere Distanzen sowie eine mechanische Übertragung durch Insekten sind ebenfalls möglich.

Die ersten klinischen Anzeichen treten in der Regel acht bis 13 Tage nach der Infektion auf.

Zu den Symptomen gehören Fieber, Lethargie, Appetitlosigkeit, verminderte Milchproduktion, Ausfluss aus Augen und Nase, Atemnot sowie charakteristische Knötchen und Krusten auf der Haut.

Veränderungen sind am häufigsten um Augen, Maul und Nase, am Euter, am Schwanz und an den Innenseiten der Beine zu beobachten. Bei Lämmern und Zicklein kann die Krankheit einen deutlich schwereren Verlauf nehmen, weshalb eine frühzeitige Meldung entscheidend ist.

Das Ministerium appelliert an Tierhalter, jeden Krankheitsverdacht umgehend einem Tierarzt oder der zuständigen Veterinärbehörde zu melden, Tiere mit erhöhter Temperatur, Ausfluss oder Hautveränderungen sofort zu separieren und Tiere nicht ohne tierärztliche Genehmigung zu kaufen, zu verkaufen oder zu transportieren.

Schaf- und Ziegenpocken sind nicht auf Menschen übertragbar und stellen kein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar.

Verbraucher haben keinen Grund zur Sorge – Fleisch und Milch aus registrierten und kontrollierten Betrieben, die legal im Verkehr sind, können bedenkenlos verzehrt werden.

Im Außendienst werden verstärkte tierärztliche Kontrollen, die Überwachung von Tiertransporten und alle weiteren vorgeschriebenen Maßnahmen umgesetzt.
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