Staatliche Dieselreserven belaufen sich auf 269.000 Tonnen – Weitere Mengen werden erwartet, bisher wurden erst 25 % der geplanten Importe von Dieselderivaten realisiert
Quelle: eKapija
Mittwoch, 22.07.2026.
10:09
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Abbildung (FotoKrivosheev Vitaly/shutterstock.com)
Sie sprach mit dem Generalsekretär des Verbandes der serbischen Ölkonzerne, Tomislav Mićović, über die Lage und das Angebot auf dem Markt für Erdölprodukte. Im Gespräch wurde festgestellt, dass der Import von Erdölprodukten aufgrund des niedrigen Donaupegels und der globalen Lage – insbesondere der Turbulenzen auf dem Weltmarkt und der gestiegenen Rohölpreise sowie der aktuellen Notierungen im Mittelmeerraum – deutlich erschwert ist.
Djedović Handanović erklärte, dass bisher nur 25 % der für Juli geplanten Importe von Erdölprodukten realisiert wurden. Aufgrund des niedrigen Donaupegels gestaltet sich der Import schwierig, da Schiffe nur 30 bis 40 % ihrer Gesamtkapazität transportieren können.
Laut ihren Angaben ist die Nachfrage auf dem Markt wie jedes Jahr um diese Zeit gestiegen. Zusätzlich zum natürlichen saisonalen Wachstum herrsche jedoch aufgrund der stetig steigenden Marktpreise ein weiterer Druck auf dem Großhandelsmarkt. Die Ministerin wies darauf hin, dass dieses Wachstum primär durch globale Konflikte beeinflusst werde. Aus diesem Grund habe der Staat durch eine Senkung der Verbrauchssteuern um 20 % interveniert, um den Markt zu stabilisieren.
Die Ministerin schloss mit der Feststellung, dass die Verlängerung der Betriebsgenehmigung für das Mineralölunternehmen Naftna industrija Srbije (NIS) es der Raffinerie in Pančevo ermöglichen würde, die Verarbeitung und Produktion von Erdöl und Erdölprodukten maximal auszuweiten, um die Situation mit den aufgrund logistischer Herausforderungen durch Naturereignisse, hohe Preise und Importkosten gesunkenen Importen zu bewältigen.
In dieser Situation, so betonte sie, erfolgt der Transport per Lkw oder Bahn. Dies reiche jedoch nicht aus, um die geplanten Mengen zu importieren, sei teurer und wirke sich auf die ohnehin schon extrem hohen Preise aus, führte die Ministerin aus. Sie fügte hinzu, dass die Raffinerie in Pančevo in dieser Situation eine entscheidende Rolle für die regelmäßige Versorgung mit Erdölprodukten spiele.
- Ungeachtet unserer Lagerbestände, die sich in den letzten drei Jahren verdoppelt haben und die wir weiter aufstocken, stellen diese lediglich eine Reserve dar, die wir im Notfall – wie bereits in der Vergangenheit – nutzen werden. Der reguläre Betrieb der Raffinerie ist jedoch entscheidend für die Marktstabilität - betonte sie.
Ihrer Aussage zufolge wird die Versorgung ohne eine Verlängerung der NIS-Lizenz von staatlichen Reserven abhängen, da Importe deutlich schwieriger seien, der Wasserstand der Donau sehr niedrig und der Verbrauch auf seinem Höhepunkt sei.
Unternehmen
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Udruženje naftnih kompanija Srbije Beograd
NIS a.d. Novi Sad
NIS a.d. Petrol Rafinerija nafte Pančevo
Tags
Ministerium für Bergbau und Energie
Verband der Erdölunternehmen Serbiens
Naftna industrija Srbije
Erdölraffinerie Pančevo
Dubravka Djedović Handanović
Tomislav Mićović
Import von Erdölprodukten
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