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Serbisches E-Auto mit US-amerikanischem Antrieb - "Pharaoh" unterzeichnet Vertrag mit "A123 Systems"

Quelle: B92 Freitag, 13.04.2012. 12:05
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Podeli

Das serbische Unternehmen "Pharaoh" unterzeichnete einen Vertrag über Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Hersteller von Lithium-Ion-Zellen "A123 Systems".

Das erste serbische, von "Pharaoh" gebaute Elektroauto sollte von Batterien dieses Herstellers angetrieben werden.

Vuk Stefanović, Direktor von "Pharaoh" bestätigt die Zusammenarbeit mit einem der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ion-Zellen, die als Antrieb in Elektorautos angewandt werden. Es handelt sich um einen äußerst guten Ausgangspunkt für die Zukunft des Unternehmens, glaubt er.

Der Name des Partners, der "Pharaoh" mit Elektromotoren und Elektrokontrollern versorgen wird, sollte, laut Stefanović, bald bekannt gegeben werden.

Die Energie und Begeisterung des Managements wären entscheidend für die Zusammenarbeit mit "Pharaoh", erklärte Roland Jeuter, Direktor von "A123 Systems" für Europa. Er freut sich bereits auf die gemeinsame Entwicklung des Elektroautos mit serbishcen Partnern und verspricht die störungslose Versorgung des Automobilherstellers mit den modernsten Lithium-Ionen-Baterien.

"A123 Systems" gehöre, laut Jeuter, zu den weltweit größten Herstellern von Lithium-Ion-Zellen, mit fast 2.500 Angestellten in Nordamerika und Aisen und dem größten Froschungslaboratorium in der Welt.

- "A123 Systems" hat mehr als 500 Mio. US-Dollar in die Erforschung und Entwicklung von Lithium-Ion-Zellen investiert. Das Unternehmen hat den Sitz in den USA, betreibt aber mehrere Fabriken in China und Südkorea - so Jeuter.

"A123 Systems" liefert seine Lithium-Ion-Batterien, unter anderem, an "Fisker Automotive", Hersteller des luxuriösen Autos "Fisker Karma".

Auf die Frage, ob "A123 Systems" einen Produktionsstandort in Serbien eröffnen würde - in Hinsicht auf die Ergebnisse der neuesten geologischen Untersuchungen, die auf enorme Lithium-Vorkommen in Serbien aufweisen - antwortete Jeuter, dass die Zentrale in den USA die Entwicklung des Unternehmens "Pharaoh" sorgfeltig beobachtet sowie die geologische Untersuchungen in Serbien. Wenn alles wie geplant verläuft, seien keine Möglichkeiten ausgeschlossen, so Jauter.

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