Srbijavode hat das Generalprojekt zur Regulierung des Nišava-Flusses von der Mündung bis zur Grenze zu Bulgarien in Auftrag gegeben
Quelle: eKapija
Freitag, 10.07.2026.
11:04
Freitag, 10.07.2026.
11:04
(FotoBojanZivkovic/Unsplash)
Hauptziel des Generalprojekts ist, wie bereits erwähnt, die Erfassung des Ist-Zustands, der Hochwasserschutz, die Stabilisierung des Flussbetts, die Verbesserung der Wasserkraft und der Durchlässigkeit des Flusses. Es dient zudem als Grundlage für zukünftige Investitionen.
– Von besonderer Bedeutung für die Nišava sind die morphologischen Substrate, die sehr unzuverlässig sind, da seit Jahrzehnten keine systematische und kontinuierliche Erfassung von Flussbettprofilen durchgeführt wurde. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Umfang der geodätischen Vermessungen der Neben- und Hauptflussbetten angesichts der Länge des Gewässers sehr groß wäre. Unter Berücksichtigung des erforderlichen Umfangs der geodätischen Vermessungen des Flussbetts, des Zeitaufwands für deren Durchführung und der relativ hohen Kosten dieser Arbeiten sowie der möglichen morphologischen Veränderungen soll das vorgeschlagene Gesamtprojekt innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Nach Abschluss dieses Projekts, in dem die prioritären Abschnitte für die Regulierung festgelegt werden, sollen detailliertere Vermessungen des Flussbetts auf diesen Abschnitten durchgeführt werden, die die Grundlage für die nachfolgende technische Dokumentation bilden – so wurde betont.
Das Hauptziel des Gesamtprojekts ist die umfassende Bewertung der hydromorphologischen, hydraulischen und baulichen Eigenschaften der Nišava im betreffenden Abschnitt. Das Projekt muss konzeptionelle Lösungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzsystems, zur Sicherung der Flussbettstabilität und zur Erhöhung der Durchlässigkeit des Flussbetts definieren. Dieses Dokument bildet die fachliche, technische und wirtschaftliche Grundlage für strategische Entscheidungen und die Einleitung zukünftiger Investitionszyklen – so wird in der Dokumentation betont.
- Alle im betreffenden Abschnitt befindlichen wasserbaulichen Anlagen sind zu erfassen, zu beschreiben und hinsichtlich ihres Zustands und ihrer Funktionsfähigkeit zu bewerten. Beschädigte Gebäude sind darzustellen und ein Reparaturvorschlag zu unterbreiten. Die Hochwasserschutzanlagen entlang der Nišava wurden hauptsächlich in den Städten und Siedlungen entlang des Flusses errichtet. Im Rahmen des Gesamtprojekts ist es notwendig, den aktuellen Schutzgrad und den Zustand des Objekts zu analysieren und Parallelen zur bestehenden Wassermanagementstrategie im städtischen und ländlichen Bereich zu ziehen. Ziel ist es, Überschwemmungszonen entlang des gesamten Flussabschnitts und deren Auswirkungen auf die Infrastruktur, insbesondere auf Straßen und Schienenwege, zu definieren. Durch die Analyse der hydraulischen Kraft des Flusses ist die Fähigkeit des Flussbetts zu bewerten, große Wassermengen schnell und effizient abzuleiten und so das Hochwasserrisiko zu reduzieren. Dies kann durch Erhöhung der Durchlässigkeit des Flussbetts, Hochwasserschutzmaßnahmen (z. B. Reinigung der Deponie und der dort befindlichen Anlagen) und gegebenenfalls durch Vertiefung des Flussgrunds (Ausbaggerung) erreicht werden - wurde präzisiert.
- Alle Problembereiche, Überschwemmungsgebiete und kritischen Punkte müssen räumlich dargestellt und den vorgeschlagenen Maßnahmen (wasserbaulich, städtebaulich und verwaltungstechnisch) zugeordnet werden. Um eine gestaffelte und wirtschaftlich optimale Investition der Mittel zu ermöglichen, muss der Planer eine Multikriterienanalyse durchführen – dies ist in der Dokumentation vermerkt.
Weitere Informationen (auf Serbisch) finden Sie HIER.
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JVP Srbijavode Novi Beograd
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Srbijavode
Nišava
Generalprojekt zur Regulierung des Wasserflusses der Nišava von der Mündung bis zur Grenze zu Bulgarien
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