GSP-Gewerkschaft nach dem Treffen mit Vučić: öffentlich-private Partnerschaft mit Strela wird ausgesetzt
Quelle: Beta
Montag, 06.07.2026.
13:40
Montag, 06.07.2026.
13:40
(FotoDejan Aleksić)
Das Wirtschaftsministerium werde heute, laut seinen Worten, seine Zustimmung zurückziehen, und das bedeute, dass die Stadt automatisch die Zustimmung für die Realisierung dieser öffentlich-privaten Partnrrschaft verliere.
Dem Treffen haben auch Wirtschaftsministerin, Adrijana Mesarović, sowie der für den öffentlichen Verkehr zuständige Berater des Bürgermeisters von Belgrad, Goran Medaković, beigewohnt.
- Wir erwarten, dass die geplante Beschaffung von 60 neuen Oberleitungsbussen mit Hilfe des Staates erfolgreich realisiert wird. Es handelt sich um eine Ausschreibung, die die Stadt umsetzen soll, aber wir hoffen, dass der Staat einen Weg finden wird, um zu helfen - sagte Banković der Presse nach dem Treffen und kündigte die Eröffnung der eingereichten Angebote am 22. Juli an.
Er wies darauf hin, dass man auch die Beschaffung von 30 Elektrobussen für GSP Beograd besprochen habe. Technische Details sollen mit der Stadtverwaltung präzisiert werden, sagte er und fügte hinzu, dass die Stadt zukünftig alle Entscheidungen mit Gewerkschaften von GSP Beograd besprechen müsse.
- Der GSP-Komplex im Belgrader Viertel Dorćol wird nicht verlegt, er wird dort bleiben - sagte Banković und fügte hinzu, dass man außerdem die Beschaffung von 220 neuen Bussen sowie die Notwendigkeit der Reform von GSP Beograd und des öffentlichen Nahverkehrs besprochen habe. Beide Seiten hätten sich geeinigt, dass die aktuellen Kosten für den öffentlichen Nahverkehr nicht tragbar seien.
- Die Gesamtverschuldung von GSP Beograd beläuft sich auf 27,7 Milliarden Dinar, was nicht nachhaltig ist - so Banković.
Auf die Frage, die Abwesenheit des Bürgermeisters von Belgrad, Aleksandar Šapić, beim Treffen zu kommentieren, antwortete er, dass diese Frage nicht ihm gestellt werden soll. Er hätte es vorgezogen, ihn zu treffen und mit ihm gesprochen zu haben.
Mitarbeiter von GSP Beograd wandten sich in den letzten zwei Monaten an die Stadt, Republikregierung und schließlich an den Stastspräsidenten, um eine Lösung für das Überleben des Unternehmens zu finden.
Sie verlangen die Kündigung der öffentlich-privaten Partnerschaft, die sofortige Beschaffung von 90 neuen O-Bussen und 300 neuen Bussen für GSP Beograd sowie staatliche Garantien dafür, dass keine einzuge Linie mehr vom GSP Beograd weggenommen und privaten Verkehrsunternehmen überlassen wird.
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