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Im Vorfeld der Atomwende bilden das Vinça-Institut und das FTN Novi Sad Experten aus – die Entwicklung des Programms für nukleare Energiesysteme steht unmittelbar bevor

Quelle: eKapija Donnerstag, 02.07.2026. 14:39
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Abbildung (FotoUnsplash/Lukas Lehotsky)Abbildung
In den letzten Jahren hat die serbische Regierung verstärkt eine Energiewende für unser Land befürwortet, in der die Kernenergie in den kommenden Jahrzehnten eine bedeutende Rolle spielen soll. Dies umfasst die Änderung und Verabschiedung mehrerer Gesetze, den Bau der notwendigen Anlagen und die Ausbildung von entsprechendem Personal. Einen Schritt in diese Richtung haben das Vinča-Institut und die Fakultät für Technische Wissenschaften (FTN) mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung unternommen. Diese sieht unter anderem die gemeinsame Entwicklung und Vorbereitung des Masterstudiengangs „Kernenergiesysteme“ vor. Der Studiengang beinhaltet die Entwicklung moderner Lehrinhalte und Laborpraktika, den Einsatz von Simulationen und digitalen Methoden in der Lehre sowie die aktive Einbindung von Forschern und Experten des Vinča-Instituts in die Lehrprozesse. So sollen die Studierenden, wie nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung angekündigt, Fachkenntnisse und praktische Kompetenzen entsprechend den modernen technologischen und industriellen Anforderungen erwerben und direkt in wissenschaftliche Forschungsprojekte und praktische Arbeiten eingebunden werden.

Wie bereits erwähnt, liegt ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf der Entwicklung von Fachkräften im Bereich fortschrittlicher Energiesysteme. Dies unterstützt die Energiewende und trägt zur Entwicklung sicherer, intelligenter und nachhaltiger Energielösungen für die Zukunft Serbiens bei.

Die Unterzeichnung des Memorandums bekräftigt das gemeinsame Engagement der beiden führenden wissenschaftlichen und Bildungseinrichtungen für den Ausbau nationaler Kompetenzen in den Bereichen Energie, Digitalisierung, Sicherheit kritischer Infrastrukturen, nachhaltige Entwicklung und fortschrittliche Technologiesysteme.

Das Memorandum sieht zudem eine Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb nationaler und internationaler Bildungs- und Forschungsnetzwerke vor. Dazu gehören die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Projekte im Rahmen der Programme Euratom und Horizon Europe sowie anderer relevanter internationaler Initiativen. Die Kooperation mit internationalen Organisationen und Netzwerken wie dem Europäischen Netzwerk für nukleare Ausbildung (ENEN) und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ist ebenfalls von besonderer Bedeutung.

Der Dekan der Fakultät für Technische Wissenschaften, Prof. Dr. Boris Dumnić, betonte, dass „Serbiens Energiezukunft nicht nur durch Technologie und Infrastruktur, sondern vor allem durch Wissen und Menschen gestaltet wird“, und hob hervor, dass die Partnerschaft zwischen FTN und dem Vinca-Institut einen wichtigen Schritt in der Entwicklung neuer Generationen von Experten darstellt, die in der Lage sein werden, die Energie- und Technologietransformationen der Gesellschaft zu gestalten.

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