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Staat verkauft Anteile an Energoprojekt und öffnet damit die Tür für eine Zwangsübernahme

Quelle: eKapija Donnerstag, 02.07.2026. 11:10
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(FotoAleksandar Parezanović)
Der Mehrheitseigentümer der Energoprojekt Holding (ENHL) hat nach dem Übernahmeangebot die 90%-Hürde überschritten und damit die Voraussetzungen für einen Zwangsrückkauf der Aktien der übrigen Aktionäre geschaffen, teilte Momentum Securities mit.

Napred Razvoj erwarb im Rahmen eines öffentlichen Angebots 3,7 Millionen Aktien, was 34,6 % des Gesamtaktienbestands entspricht. Dies bedeutet, dass der Staat als Eigentümer eines Drittels der Aktien dem Verkauf seiner Anteile zum Angebotspreis von 452,3 Dinar zugestimmt hat.

Nach Abschluss des Angebots hält Napred Razvoj 90,2 % der Aktien und kann nach Beschluss der Hauptversammlung einen Zwangsrückkauf der Aktien zum genannten Preis von 452,3 Dinar durchführen.

Damit wird das ehemals größte finnische Bauunternehmen zu einem Preis, der der Marktkapitalisierung des Unternehmens von 4,9 Milliarden Dinar (41,8 Millionen Euro) entspricht, von der Belgrader Börse genommen.

Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Energoprojekt einen konsolidierten Umsatz von fast 10 Milliarden Dinar und einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden Dinar.

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