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Serbiens Statistikamt und Eurostat: Serbien wuchs im ersten Quartal dreimal so schnell wie die EU, das BIP stieg um 3 %

Quelle: Bonitet Sonntag, 31.05.2026. 10:42
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Podeli
(FotoShutterstock.com/imageBROKER.com)
Die serbische Wirtschaft verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein Wachstum von 3 %. Dies liegt deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union und der Eurozone, wie Daten des Statistischen Amtes der Republik Serbien und Eurostat belegen.

Laut einer vorläufigen Einschätzung des serbischen Statistikamtes stieg das reale Bruttoinlandsprodukt Serbiens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 %. Eine detailliertere Berechnung des Quartals-BIP wird am 1. Juni veröffentlicht.

Gleichzeitig gab Eurostat bekannt, dass die Wirtschaft der Europäischen Union im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 1 % wuchs, während das Wachstum der Eurozone 0,8 % betrug. Im Quartalsvergleich verzeichneten sowohl die EU als auch die Eurozone lediglich ein Wachstum von 0,1 %.

Das bedeutet, dass Serbien in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwa dreimal so schnell wuchs wie der Durchschnitt der Europäischen Union und fast viermal so schnell wie die Länder der Eurozone.


Europa schwächelt

Vorläufige Daten von Eurostat deuten auf eine anhaltende Verlangsamung der europäischen Wirtschaft hin. Das jährliche BIP-Wachstum in der EU sank von 1,4 % im letzten Quartal 2025 auf 1 % im ersten Quartal dieses Jahres, während sich das Wachstum der Eurozone von 1,3 % auf 0,8 % verlangsamte.

Die europäische Wirtschaft sieht sich mit einer schwächeren Industrieproduktion, geringeren Investitionen und erhöhter Unsicherheit auf den globalen Märkten konfrontiert. Daher wurden die Wachstumsprognosen für 2026 vorsichtiger ausgefallen.


Exporte gestiegen

Die neuesten Daten des serbischen Statistikamtes zeigen, dass Serbien neben dem BIP-Wachstum auch einen starken Anstieg der Exporte verzeichnete.

Serbiens gesamter Warenaußenhandel erreichte im Zeitraum Januar bis April 30,3 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 13,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Exporte stiegen um 18,5 %, die Importe um 10 %. Gleichzeitig verringerte sich das Handelsbilanzdefizit um 19,1 % in US-Dollar und 26,1 % in Euro. Die Deckung der Importe durch die Exporte stieg von 77,5 % auf 83,5 %.

Serbiens wichtigster Handelspartner bleibt die Europäische Union mit einem Anteil von 59 % am gesamten Außenhandel des Landes.


Serbien zählt zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas

Die serbische Regierung schätzt, dass das Wirtschaftswachstum von 3 % im ersten Quartal des Jahres die serbische Wirtschaft zu den erfolgreichsten europäischen Volkswirtschaften zählt. Zu diesem Wachstum trugen Industrie, Handel, Tourismus und Außenhandel bei.

Obwohl das Wachstumstempo niedriger ist als in einigen Zeiträumen der Vorjahre, zeigt ein Vergleich mit aktuellen europäischen Indikatoren, dass Serbien derzeit eine deutlich höhere Wachstumsdynamik als der EU-Durchschnitt aufweist.


Wichtige Daten für das 1. Quartal 2026:

  • Serbien: +3%
  • Europäische Union: +1%
  • Eurozone: +0,8%
  • Serbiens Exportwachstum: +18,5%
  • Exporte decken die Importe: 83,5%
  • EU-Beteiligung am serbischen Handelsaustausch: 59%.
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