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Zentralbanken Serbiens und Chinas unterzeichnen ein neues bilaterales Währungsswap-Abkommen im Wert von 630 Millionen Euro

Quelle: eKapija Donnerstag, 28.05.2026. 13:50
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Abbildung (FotoToskanaINC/shutterstock.com)Abbildung
Die Chinesische Volksbank und die Serbische Nationalbank haben ihr zweites bilaterales Währungsswap-Abkommen unterzeichnet. Dieses ermöglicht den Tausch von serbischen Dinar und chinesischen Yuan zwischen den beiden Zentralbanken mittels bilateraler Swap-Transaktionen. Das fünfjährige Abkommen hat einen Wert von 5 Milliarden Yuan bzw. 74 Milliarden Dinar (umgerechnet etwa 630 Millionen Euro). Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem vorherigen dreijährigen bilateralen Swap-Abkommen dar, das die Serbische Nationalbank im Juni 2016 zwischen der Chinesischen Volksbank und der Serbischen Volksbank geschlossen hat, wie die Serbische Nationalbank mitteilte.

Das neue Abkommen wurde von den Gouverneuren der Serbischen Nationalbank und der Chinesischen Volksbank während des Besuchs einer hochrangigen Delegation der Republik Serbien in der Volksrepublik China unterzeichnet.

– Unsere geschätzten Kollegen der Chinesischen Volksbank haben einmal mehr die enge Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern unter Beweis gestellt, die in der aktuellen Lage besonders wichtig ist. Für die Nationalbank Serbiens ist dieses Abkommen nicht nur eine zusätzliche Finanzierungslinie mit der Chinesischen Volksbank, die als weiterer Mechanismus zum Schutz der Finanzstabilität des Landes angesichts erhöhter globaler Unsicherheiten genutzt werden kann; es ist auch ein Beleg für unsere langjährige Zusammenarbeit und die wachsenden Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Serbien und China. „Mit der Unterzeichnung dieses neuen Abkommens, das in allen wesentlichen Aspekten – darunter ein höherer Wert, bessere Nutzungsbedingungen und eine längere Laufzeit – vorteilhafter ist als das ursprüngliche, setzen die beiden Zentralbanken ihre enge Zusammenarbeit zur Stärkung der makroökonomischen Sicherheit und zur weiteren Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Republik Serbien und der Volksrepublik China fort“, erklärte die Gouverneurin der Nationalbank Serbiens, Jorgovanka Tabaković.

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