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Belgrad wird zum regionalen Hauptsitz der EBRD für Südosteuropa – Grzegorz Zielinski ist der neue Exekutivdirektor

Quelle: eKapija Dienstag, 19.05.2026. 16:14
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(FotoShutterstock/BalkansCat)
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat Grzegorz Zielinski zum neuen Exekutivdirektor für Südosteuropa ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Juni 2026 an.

Zielinski wird seinen Sitz in der EBWE-Regionalzentrale in Belgrad haben und die Aktivitäten der Bank in den Ländern des Westbalkans, Rumänien, Bulgarien und Griechenland leiten. Er folgt auf Charlotte Roux, die Ende Juni nach ihrer Tätigkeit für die Region Mittel- und Südosteuropa in den Ruhestand tritt, wie die EBWE mitteilte.

Als Exekutivdirektor für Südosteuropa wird Zielinski für Investitionstätigkeiten, die Zusammenarbeit mit Regierungen und dem Privatsektor sowie die Umsetzung von Reforminitiativen und den politischen Dialog in der Region verantwortlich sein.

– Die Tatsache, dass Belgrad zur EBWE-Regionalzentrale für Südosteuropa wird, unterstreicht die Bedeutung Serbiens für die Bank und die gesamte Region. Von hier aus werden wir die Aktivitäten im Westbalkan sowie in Bulgarien, Rumänien und Griechenland koordinieren, Partnerschaften stärken und dort konkrete Ergebnisse erzielen, wo sie am dringendsten benötigt werden - sagte Zielinski.

Der polnische Staatsbürger Zielinski kam 1998 von Ernst & Young zur EBWE. In den fast drei Jahrzehnten seiner Tätigkeit bei der Bank bekleidete er verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Energie, Investitionen und Regionalmanagement.

Er begann seine Karriere als Banker im Energiesektor, wo er Investitionen in mehreren Ländern leitete und später Investitionen in erneuerbare Energien und den Energiesektor Mitteleuropas koordinierte. 2014 wurde er zum Direktor der EBWE für Polen ernannt und übernahm anschließend die Verantwortung für die baltischen Staaten und weitere mitteleuropäische Länder.

Seit 2018 ist er Regionaldirektor für Mitteleuropa und die baltischen Staaten und leitet die Aktivitäten der Bank in acht Ländern sowie die Arbeit von fünf EBWE-Büros. Ab 2021 war er als Direktor für Energie in Europa im Bereich nachhaltige Infrastruktur tätig und engagierte sich dort in Projekten zur Energiewende und Energiesicherheit.

Die EBWE ist überzeugt, dass seine Erfahrung in der Umsetzung großer Investitionsprogramme, Reformpolitiken und im regionalen Management wesentlich zur weiteren Stärkung der Präsenz der Bank in Südosteuropa beitragen wird.

Südosteuropa spielt eine wichtige Rolle im Portfolio der EBWE. Die Aktivitäten der Bank in der Region konzentrieren sich auf die Entwicklung nachhaltiger Infrastruktur, die Unterstützung der Energiewende, die Energiesicherheit, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors und klimaneutrale Investitionen.
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