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Živković: Ziel ist es, dass EPS der dominierende Stromerzeuger und -lieferant bleibt

Quelle: eKapija Dienstag, 12.05.2026. 14:13
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(FotoDejan Aleksić)
Elektroprivreda Srbije (EPS) will seine Position als führender Stromerzeuger und -lieferant auf dem serbischen Markt behaupten, erklärte der Generaldirektor des Unternehmens, Dušan Živković, wie EPS mitteilte.


Finanzielle Sicherheit ist von entscheidender Bedeutung

- Angesichts der zunehmenden globalen Herausforderungen, der fortschreitenden Digitalisierung und der bevorstehenden Dekarbonisierung des Energiesektors muss die Elektrizitätsgesellschaft Serbiens drei Prioritäten gewährleisten: Versorgungssicherheit, finanzielle Stabilität und eine nachhaltige Energiewende - betonte er.

Auf dem Belgrader Energieforum erklärte er, dass es in der kommenden Zeit für jedes Energieunternehmen wichtig sein werde, finanzielle Sicherheit zu wahren, den Staat durch Maßnahmen zur Energiesicherheit zu unterstützen und ausreichend Spielraum für Entwicklung zu schaffen, vor allem durch den Aufbau neuer Produktionskapazitäten.

Laut Živković ist Energieeffizienz sowohl im Verbrauch als auch in der Produktion eine der Säulen der Energiesicherheit.

- Ein Beispiel für die Verbesserung der Energieeffizienz ist die Modernisierung unserer Wasserkraftwerke. Wir haben die Leistung des EPS-Wasserkraftsektors um mehr als 100 Megawatt erhöht. Wir haben die Revitalisierung des wohl bedeutendsten Kraftwerks der Region, des Pumpspeicherkraftwerks „Bajina Bašta“, abgeschlossen und 40 Jahre nach seiner Errichtung die Verlängerung seiner Betriebsdauer und die weitere Sicherung der Energieversorgung gewährleistet - sagte Živković.


Integration neuer erneuerbarer Energien ins System

Živković betonte, dass EPS die Entwicklung von Pumpspeicherkraftwerken zum Ziel habe, die einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit leisten und die Integration neuer erneuerbarer Energien ins System fördern würden.


Dušan Živković (FotoDanilo Mijatović)Dušan Živković
Bei der Podiumsdiskussion „Energiewende: Flexible, sichere und dekarbonisierte Zukunft“ betonte der Direktor von EPS, dass er seine disziplinierte Investitionspolitik fortsetzen werde, die die ausschließliche Aufnahme von Krediten für Entwicklungs- und Investitionsprojekte vorsieht. Zudem bestehe im Zuge der Digitalisierung und Transformation des Unternehmens weiteres Einsparpotenzial.

Im Hinblick auf die CBAM-Steuer hob Živković hervor, dass der Stromexport aus der Region in die EU bereits um 25 Prozent zurückgegangen sei, was die Wettbewerbsfähigkeit der Energieunternehmen beeinträchtige.

Er erinnerte daran, dass Strom aus erneuerbaren Energien (EE) auch mit CO₂-Steuern für den Verkauf auf dem europäischen Markt belastet werde.

- EPS und andere Energieunternehmen wollen Teil des Dekarbonisierungsprozesses sein und Investoren für Projekte gewinnen, die die bestehenden Emissionen reduzieren. Private Investoren und internationale Finanzinstitutionen sind an Investitionen in grüne Energie interessiert, daher sollten wir gemeinsam auf eine Lösung drängen - sagte Živković.

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