Mit einer Gondelbahn vom Zlatibor-Zentrum bis Gipfel Tornik - Investition der Gemeinde Čajetina im Wert von 10 Mio. Euro immer gewisser
Montag, 26.03.2012.
15:41
Der zentrale Ort des Skizentrums Zlatibor und der höchste Gipfel des Zlatibor-Gebirges Tornik sollten mit einer Gondelbahn verbunden werden. Der Baubeginn für eine der längsten Gondelbahnen in Europa, mit 80 geschlossenen Kabinen, wird in diesem Sommer erwartet.
Es handelt sich um eine Investition im Wert von 10 Mio. Euro, die von der Gemeinde Čajetina finanziert werden sollte.
- Wir haben den Bau einer Gondelbahn zwischen dem touristischen Zentrum und Tornik nicht aufgeben, obwohl das Nationale Investitionsprogramm das Projekt nicht unterstützt hat. Wir beginnen mit dem Bau in diesem Jahr, gemeinsam mit Hotelunternehmen und die Gemeinde sollte die teuere Ausstattung erwerben. Wir werden uns dafür verschulden - zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde - erklärte uns unlängst der Bürgermeister von Čajetina Milan Stamatović.

Es handelt sich um Projekt, das man drei Jahre vorbereitet hat. Gemeindeoffizielle betrachten es als Investition von enormer nationaler Bedeutung. Der Bauauftrag sollte in den nächsten Tagen ausgesschrieben werden.
Der Lieferant der Ausstattung ist noch nicht gewählt worden. Vier ausländische Hersteller sind daran interessiert, darunter "Pomagalski" aus Frankreich, deren sechssitzige Seilbahn den Bergfuss mit dem Gipfel Tornik schon vier Jahre erfolgreich verbindet, ferner je eine Firma aus Österreich, Deutschland und Italien. Der Vertrag sollte im Juni unterzeichnet werden.
Trasse
Die 9 km lange Gondelbahn sollte vom Berg Obudojevica, bzw. vom Zlatibor-Markt über Sportplätzen des Hotels "Palisad" in der Siedlung Triangl und den See Ribnica bis Gipfel Tornik führen.
Innerhalb von fünfzehn Minuten überwindet die Gondelbahn die Strecke von 960 m bis 1.490 m über dem Meeresspiegel, nur sechs Meter unter dem höchsten Punkt des Zlatibor-Gebirges. Eine Doppelseil und vierzig Maste tragen achzig Kabinen.
Jede Kabine sollte mit besonderen Fächern für den Transport von Skiausrüstung versehen werden. Es handelt sich um die erste Gondelbahn in Serbien mit den geschlossenen Kabinen und eine der längsten Seilbahnen in Europa ohne Zwischenstationen. Ihre Kapazität liegt bei 1.500 Touristen/Stunde. Die Gondelbahn sollte im Winter Skifahrern und in anderen Jahreszeiten sonstige Touristen und Naturfans zur Verfügung stehen.
Ungläubige Thomasse
Als das öffentliche Unternehmen "Skijališta Srbije" mit der Erneuerung des während der NATO-Luftangriffe zerstörtn Skizentrums Tornik begonnen haben, gab es viele Gegner. Viele glaubten nicht daran, dass sich eine Investition im Wert von 7 Mio. Euro auszahlen könnte. Tornik hat in den vergangenen Monaten zwischen 1 und 3 Mio. Dinar jeden Tag erbracht. Noch rentabler war das für Hotelunternehmen, Händler, Gastwirte, Skiklubs u.a.

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