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EPS erwartet ein Kreditrating – Ziel ist der Eintritt in den ausländischen Kapitalmarkt und die Emission der ersten grünen Anleihen

Quelle: eKapija Freitag, 17.04.2026. 11:49
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(FotoeKapija)
Elektroprivreda Srbije plant den Eintritt in den nationalen und internationalen Kapitalmarkt, und der erste Schritt hierzu ist die Erlangung eines Kreditratings, erklärte Finanzvorstand Milan Laković. In der nächsten Phase könnten die Voraussetzungen für die Emission der ersten grünen Anleihen auf dem serbischen Markt geschaffen werden.

Auf der Konferenz „Energie, Projekte, Sicherheit“ im Zlatibor betonte Laković, dass für eine nachhaltige Energiewende die Einbindung aller Akteure unerlässlich sei, da die gesamten Kapitalkosten für die Dekarbonisierung bis 2050 voraussichtlich rund 27 Milliarden Euro erreichen werden.

- Die Energiewende kann nicht ausschließlich aus Eigenmitteln realisiert werden. Es bedarf der Beteiligung des Staates, internationaler Entwicklungs- und Finanzinstitutionen, Geschäftsbanken sowie des Zugangs zum Kapitalmarkt - so Laković.

Er fügte hinzu, dass EPS bereits über beträchtliche Ressourcen für die Entwicklung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien verfüge, darunter Grundstücke und bestehende Netzinfrastruktur. Dies bilde eine gute Grundlage für weitere Investitionen.

EPS ist bereit für Partnerschaften mit privaten Investoren, Joint Ventures und faire Stromabnahmeverträge, aber auch für die Übernahme etablierter oder abgeschlossener Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, so Laković.

Auf demselben Treffen erklärte der Geschäftsführer für Investitionen und Entwicklung von EPS, Aleksandar Jakovljević, dass eines der Schlüsselprojekte im Transformationsprozess das Pumpspeicherkraftwerk Bistrica sei, das die Anbindung von zusätzlichen 1.500 MW aus erneuerbaren Energien ermöglichen soll.

- Die Energiewende umfasst nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch die Versorgungssicherheit, die derzeit größtenteils auf Kohle basiert. Diese beiden Prozesse müssen parallel verlaufen - sagte Jakovljević.

Er fügte hinzu, dass EPS im nächsten Jahrzehnt weiterhin in den Bergbau investieren werde, um eine stabile Versorgung zu gewährleisten, und gleichzeitig erneuerbare Energien ausbauen und das gesamte Energiesystem anpassen werde.

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