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Professor Luigi Rizzo: Serbien ist der stille Aufsteiger des Balkans

Quelle: eKapija Dienstag, 07.04.2026. 14:00
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Podeli
(FotoShutterstock.com/imageBROKER.com)
Serbien ist ein „stiller Aufsteiger des Balkans“ – eine Wirtschaft, die sich durch stabiles BIP-Wachstum, steigende Löhne, eine Beschäftigungsquote von über 50 Prozent, solide Haushaltslage, verbesserte Kreditwürdigkeit sowie wachsende Exporte und Investitionen auszeichnet. Zusätzliche Dynamik wird von der EXPO 2027 erwartet, deren Auswirkungen auf rund sechs Milliarden Euro prognostiziert werden, so Professor Luigi Rizzo.

Der Vizepräsident von Morgan Stanley, Professor an der Columbia Business School und Gastdozent an mehreren internationalen Universitäten, Rizzo, hob in seinem LinkedIn-Profil hervor, dass Serbien heute eine der beeindruckendsten Entwicklungsgeschichten Europas darstellt, wie die Serbische Handelskammer mitteilte.

Er betonte, Serbien sei lange Zeit „unter dem Radar“ gewesen, zeichne sich nun aber als eine der vielversprechendsten Volkswirtschaften mit starkem und sichtbarem Wachstum sowie soliden wirtschaftlichen Fundamentaldaten aus.

Seinen Angaben zufolge hat Serbien in den letzten fünf Jahren ein stetiges Wirtschaftswachstum erzielt, begleitet von deutlichen Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt und kontinuierlichen Lohnsteigerungen. Gleichzeitig wurden Fortschritte bei den öffentlichen Finanzen erzielt, darunter ein Abbau der Staatsverschuldung und eine Verbesserung der Kreditwürdigkeit.

Rizzo wies darauf hin, dass Serbien nach wie vor eines der führenden Ziele für ausländische Direktinvestitionen in der Region sei, während das Exportwachstum die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft weiter untermauere.

Er hob insbesondere die Bedeutung der bevorstehenden EXPO 2027 hervor, zu der über 120 Länder und Millionen von Besuchern erwartet werden und die erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Tourismus, Investitionen und die gesamte Wirtschaft haben dürfte.

- Obwohl weiterhin Herausforderungen bestehen, sind die Grundlagen solide und die Dynamik in Belgrad spürbar. Eine still ambitionierte Balkanwirtschaft im Aufwind - erklärte Rizzo.

Professor Rizzo war Gast bei einer kürzlich von der ESEM Business School und der Industrie- und Handelskammer Serbiens (CCIS) organisierten Veranstaltung. Dort diskutierte er mit Marko Čadež, dem Präsidenten der Kammer, über aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen, nachhaltiges Wachstum und die Rolle neuer Technologien im modernen Geschäftsumfeld, wie die CCIS in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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