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Serbien und Aserbaidschan finanzieren gemeinsam die Planung eines neuen Kraftwerks in Niš – Was besagt das Abkommen zwischen den beiden Ländern über den Bau eines neuen Kraftwerks in Südserbien?

Quelle: eKapija Dienstag, 31.03.2026. 11:34
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Abbildung (FotoPexels/Nikolai Kolosov)Abbildung
Die serbische Regierung hat den Gesetzentwurf zur Ratifizierung des Abkommens zwischen der Regierung der Republik Serbien und der Regierung der Republik Aserbaidschan über die Entwicklung, Planung, den Bau und den Betrieb eines Gas-und-Dampf-Kombikraftwerks in Niš verabschiedet. Das Abkommen wurde am 15. Februar 2026 in Belgrad unterzeichnet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Möglichkeit der automatischen Verlängerung.

Ziel des Abkommens ist die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit im Energiesektor, die Sicherstellung der langfristigen Erdgasversorgung Serbiens aus Aserbaidschan sowie die Etablierung der Präsenz von SOCAR auf dem Strommarkt in Serbien und der Region.

Die Parteien vereinbaren die gemeinsame Finanzierung der Planungsphase. Die Erstellung aller erforderlichen Dokumente, einschließlich des Raumordnungsplans, der Machbarkeitsstudie, des Baugenehmigungsantrags und der Umweltverträglichkeitsprüfung, ist ebenfalls geplant. Nach der Gründung einer Projektgesellschaft (SPV) wird diese für die Verwaltung und den Betrieb des Kraftwerks verantwortlich sein.

Es ist außerdem geplant, eine Arbeitsgruppe zur Beschleunigung der Projektumsetzung einzurichten und spezielle Investitionsregelungen und Anreize zu prüfen, die den effizienten Bau und Betrieb des Kraftwerks ermöglichen sollen. Die Vertragspartner werden zudem die kontinuierliche Erdgasversorgung aus Aserbaidschan sicherstellen, wodurch eine stabile Stromerzeugung in Niš gewährleistet wird.

Laut Gesetz sind für die Umsetzung dieses Abkommens keine zusätzlichen Mittel aus dem serbischen Haushalt erforderlich.

Der Flächennutzungsplan von Niš sieht das Gebiet nördlich des Dorfes Krušca als Standort für das Gaskraftwerk vor. Der genaue Standort wird im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts festgelegt, so der Stadtrat von Niš, Ivan Grmusa.

Zur Erinnerung: Kürzlich wurde bekannt gegeben, dass der Vertrag für den Bau dieses Kraftwerks im April in Aserbaidschan unterzeichnet werden soll und die Fertigstellung bis 2029 erfolgen könnte.

I. Ž.
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