Hochgeschwindigkeitsinternet in Serbien gefährdet – Aufgrund der Straße von Hormuz sind die Verbindungen in unserem Land ebenfalls gefährdet
Abbildung (FotoUnplash / Andrew Neel)
Ein globales Problem
Obwohl Europa über alternative Verbindungen wie das 2Africa-Kabel verfügt, führt die Umleitung des Datenverkehrs auf Ausweichrouten oft zu langsamerem Internet.
Experten warnen, dass Konflikte in wichtigen Seegebieten Folgen haben könnten, die über Energie und Handel hinausgehen – auch die globale Internetinfrastruktur könnte angegriffen werden.
Die Unterseekabel in der Straße von Hormus und im Roten Meer befinden sich heute in einer der gefährlichsten Regionen der Welt, wo parallel Raketenangriffe, Seeblockaden und Angriffe der Huthi auf Handelsschiffe stattfinden.
Die Orte, durch die die wichtigsten digitalen „Autobahnen“ der Welt verlaufen, sind nun auch Kriegsgebiete. Es handelt sich nicht mehr nur um ein politisches Problem, sondern um eine Situation, die den Alltag von Millionen von Menschen direkt beeinträchtigen kann – von Videoanrufen bis hin zu Banktransaktionen.
Der Ende Februar begonnene Krieg hat bereits schwerwiegende Folgen in der Region. Der Iran bedroht Schiffe in der Straße von Hormus, während Angriffe auf Häfen und Handelsrouten zu einem drastischen Rückgang des Schiffsverkehrs und einem Anstieg der Ölpreise geführt haben.
Gleichzeitig warnen internationale Organisationen, dass sich der Konflikt auf zivile Infrastruktur – darunter Energie- und Digitalnetze – ausweiten könnte.
Das Problem: Der Großteil des globalen Internetverkehrs läuft nicht über Satelliten, sondern über Glasfaserkabel auf dem Meeresgrund.
Durch das Rote Meer und die Straße von Hormus verläuft ein bedeutender Teil der Verbindungen zwischen Europa, Asien und Afrika – darunter Finanztransaktionen, Cloud-Dienste, KI-Plattformen und nahezu alle großen digitalen Systeme, die wir täglich nutzen.
Schwerwiegendere Folgen als zuvor
Anschließend bemerkten die Nutzer langsames Internet, Anwendungsunterbrechungen und Probleme in den Geschäftssystemen.
Viele Aktivitäten würden verlangsamt und unsicherer werden (FotoPanchenko Vladimir/shutterstock.com)
Dies bedeutet, dass das Internet wochen- oder sogar monatelang langsam oder instabil sein könnte.
Verschärft wird die Situation dadurch, dass die Straße von Hormus derzeit zu den gefährlichsten Schifffahrtsrouten zählt.
Mehrere Handelsschiffe wurden bereits beschädigt, einige nach dem Angriff sogar vollständig aufgegeben. Unter diesen Umständen ist selbst der reguläre Transport riskant, von komplexen Operationen wie der Reparatur von Unterseekabeln ganz zu schweigen.
Im Falle einer schwerwiegenderen Störung wären die Folgen zunächst in Asien und Afrika spürbar, aber auch Europa würde schnell mit Verlangsamungen zu kämpfen haben.
Das Internet würde nicht verschwinden, aber es würde merklich langsamer und instabiler werden.
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