Serbien wird mit chinesischer Hilfe seinen ersten Satelliten starten – Astronomisches Observatorium und DFH-Unternehmen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Quelle: eKapija
Mittwoch, 18.03.2026.
09:46
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Abbildung (FotoPixabay.com/PIRO4D)
DFH Satellite ist ein Unternehmen der Chinesischen Akademie der Technischen Wissenschaften und befasst sich mit dem Bau und Start von Kleinsatelliten. Die unterzeichnete Vereinbarung betrifft primär die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit, ermöglicht aber auch die Kooperation mit anderen Institutionen, insbesondere mit Ingenieuren, deren Expertise Anwendungsmöglichkeiten in der Wirtschaft bietet.
- Ziel dieser Vereinbarung ist der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Entwicklung eines Satelliten. Wir wollen dabei Satellitentechnologien übernehmen und unsere Wissenschaftler und Ingenieure – zumindest im Bereich dieser Kleinsatelliten – einbinden - erklärte Popović laut TV Una.
Popović erklärte, er erwarte nach der Unterzeichnung des Memorandums einen Austausch von Wissenschaft und Technologie sowie die Übernahme der Kompetenzen chinesischer Wissenschaftler und der chinesischen Raumfahrtbehörde, die seiner Ansicht nach zu den weltweit führenden gehöre.
Der Direktor der Sternwarte erklärte, Satelliten würden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, beispielsweise zur Früherkennung von Bränden und Überschwemmungen, aber auch in der Landwirtschaft.
Der Berater des Wissenschaftsministers, Zoran Tomić, erklärte, dass ein Projekt wie dieses Serbien die Möglichkeit biete, Wissen zu transferieren und seine Mitarbeiter in der Entwicklung und Konstruktion von Satelliten auszubilden, die sowohl für wissenschaftliche Zwecke als auch für die Landwirtschaft und andere Sektoren eingesetzt werden könnten.
- Dies ist sehr wichtig und eine Fortsetzung unserer bisherigen bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaftlerentwicklung. Einige Wissenschaftler der Sternwarte und anderer Institutionen waren bereits in China. Durch die Umsetzung dieses Projekts arbeiten wir daran, unsere Kapazitäten zu erweitern, um eigene Missionen zu entwickeln und diese mit Unterstützung unserer Partner zu realisieren - so Tomić.
Er führte weiter aus, dass das Projekt ursprünglich mit 700.000 Euro veranschlagt war. Aufgrund der vergrößerten Abmessungen des ursprünglich geplanten Satelliten musste das Projekt jedoch erweitert werden, wodurch sich auch die Lebensdauer des Satelliten verlängert.
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Satellitenprojekt MOSAIC
Bau und Start eines serbischen Satelliten in die Umlaufbahn
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