TADIĆ: "Ikea" eröffnet fünf Kaufhäuser in Serbien
Donnerstag, 15.03.2012.
16:13
Ikea will seine Aktivitäten in Serbien intensivieren. Das erste von insgesamt fünf Kaufhäusern sollte der schwedische Möbelriese Ende 2013 eröffnet, teilte das Kabinett des serbischen Präsidenten mit.
Vertreter des schwedischen Unternehmens informierten den serbischen Staatspräsidenten Boris Tadić über ihre langfristige Pläne für den serbischen Markt, die die Eröffnung von zwei Kaufhäusern in Belgrad und je eines in Novi Sad, Nis und in Zentralserbien vorsehen.
- Beim Treffen mit Vertretern von Ikea bekundete Tadić die enorme Zufriedenheit mit der Entscheidung des Unternehmens, in Serbien zu investieren, heißt es in der Mitteilung.
Der Exekutivdirektor von Ikea, Mikal Ohlson, machte Tadić dabei mit dem aktuellen Status der Investitionen des schwedischen Möbelherstellers in Serbien bekannt.
- Tadić versprach seine und die volle Unterstützung aller Republik- und kommunalen Behörden und Institutionen, im Einklang mit ihren Möglichkeiten und Vollmächten, bei der Lösung aller ungeklärten Fragen und Probleme, um die Realisierung dieser wichtigen Investition für Serbien - sowohl wenn es um die neue Arbeitsplätze, als auch wenn es um die weitere Entwicklung der einheimischen Industrie geht - effizienter zu realisieren - betonte man in der Mitteilung.
Ohlson sieht große Möglichkeiten in der Erweiterung der Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern.
- Außer dem Unternehmen "Simpo" aus Vranje, mit dem Ikea mehr als 20 Jahre erfolgreich zusammenarbeitet, und Fabrik Jasen-Lukić aus Paracin möchten wir die Zusammenarbeit auch mit anderen aufnehmen - so Ohlson.
Ikea werde sich aber zunächst um den Bau seines ersten Kaufhauses in Belgrad bemühen.
- Im Falle, dass wir alle notwendigen Genehmigungen wie geplant erwerben, ist Ikea bereit, das erste Kaufhaus schon Ende 2013 zu eröffnen - gab das Kabinett des serbischen Präsidenten bekannt.

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