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Glamočić: Serbien ist der dreizehntgrößte Exporteur von Pommes frites weltweit - Wir stärken die Produktion und Verarbeitung heimischer Kartoffeln

Quelle: eKapija Donnerstag, 12.03.2026. 12:12
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(FotoPixabay/Daniel Reche)
Serbien ist der 13. größte Exporteur von Kartoffelchips weltweit. Dies ist ein beachtliches Ergebnis für ein Land unserer Größe und zeigt das große Potenzial für die weitere Entwicklung der Kartoffelproduktion und -verarbeitung, erklärte Landwirtschaftsminister Dragan Glamočić gestern in Lučani im Gespräch mit Vertretern des Serbischen Kartoffelverbandes über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Kartoffelproduktion. Der Serbische Kartoffelverband ist einer der wichtigsten Berufsverbände und vereint Erzeuger und Verarbeiter von Saat-, Speise- und Industriekartoffeln sowie Experten. Damit ist er einer der wichtigsten Partner des Staates bei der Entwicklung dieser Produktion und der besseren Positionierung heimischer Kartoffeln auf dem Markt.

Glamočić betonte, dass Kartoffeln zu den wichtigsten Nahrungsmitteln der serbischen Bevölkerung gehören und die Produktion größtenteils auf Familienbetrieben basiert.

– Der Landkreis Moravica ist eine der wichtigsten Kartoffelanbauregionen Serbiens. Kartoffelerzeuger, Verarbeiter und Vertreter des Ministeriums kamen heute zusammen. Dies ist das beste Beispiel dafür, wie wir durch einen partnerschaftlichen Dialog zwischen Staat und Landwirtschaft erfolgreich Lösungen und Antworten auf Fragen zur Verbesserung der heimischen Produktion, zum Erhalt unseres Sortiments und zur Bewältigung aller Herausforderungen auf dem Markt finden können - sagte Glamočić laut Ministerium.

Er wies auch auf das Problem der Importe billiger Kartoffeln aus bestimmten europäischen Ländern hin, die zu Dumpingpreisen auf den Markt kommen und die Lage der heimischen Erzeuger weiter verschärfen. Laut Minister wurden bei dem Treffen konkrete Schritte für eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart, die alle darauf abzielen, die Kartoffelproduktion und -verarbeitung in Serbien zu stärken. Im Gespräch wurde auch die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung durch wissenschaftliche und Forschungseinrichtungen bei der Beobachtung aktueller Herausforderungen im Kartoffelanbau, insbesondere im Hinblick auf Krankheiten und Schädlinge, hervorgehoben. Zudem wurden die Möglichkeiten erörtert, dem Kartoffelzentrum in Guca wieder eine wichtigere Rolle zukommen zu lassen.

Der Vizepräsident des Vorstands des Serbischen Kartoffelverbandes, Živko Bugarči, erklärte, dass die Erzeuger seit fast zwei Jahrzehnten mit einem Produktionsrückgang konfrontiert seien. Eine der größten Herausforderungen bestehe darin, dass der Kartoffelanbau in einigen europäischen Ländern günstiger sei. Daher sei es wichtig, Wege zu finden, um die heimische Produktion wettbewerbsfähig und nachhaltig zu gestalten. Wie er ausführte, wurde bei dem Treffen auch die Frage von Fördermaßnahmen erörtert, mit dem Ziel, Kartoffeln bei der Herbstverteilung von Fördermitteln als Gemüsekultur zu berücksichtigen.

Vertreter des Ministeriums und des genannten Verbandes waren sich einig, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen Erzeugern, Verarbeitern, Branchenvertretern und dem Staat für die langfristige Stabilität der Kartoffelproduktion in Serbien unerlässlich sei.
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