Milchproduzenten in Zentralserbien protestieren morgen und verschütten Milch, um die Einführung von Einfuhrabgaben zu fordern
Quelle: Beta
Dienstag, 10.02.2026.
21:52
Dienstag, 10.02.2026.
21:52
Abbildung (FotoPixabay / Ehrecke)
Sie planen außerdem, Hunderte Liter Milch zu verschütten, um den Staat zur Einführung von Abgaben (Schutzsteuern) zu bewegen. Diese sollen die Importe von Milch und Milchprodukten reduzieren und die heimische Produktion schützen.
- Einem Milchproduzenten, der monatlich 21 Tonnen Milch verkauft, wurde heute Morgen der Preis von der Molkerei Lazar um zehn Dinar gesenkt, ebenso wie einem Produzenten, der die Molkerei Ubska mlekara monatlich mit 55 Tonnen Milch beliefert. Die Molkerei Jastrebački Eco Pearls hat den Einkauf bei einem Produzenten storniert, berichtete Veljković gegenüber Beta.
Laut Veljković zahlen Einzelkäufer zwischen 25 und 27 Dinar pro Liter, der Höchstpreis liegt bei etwa 55 Dinar.
Veljković erklärte auch, dass sie nicht mit Landwirtschaftsminister Dragan Glamočić sprechen wollen, denn, wie er sagte: „Wenn er ihnen helfen wollte, hätte er es längst getan.“
- Wir haben nur einmal mit Glamočić gesprochen, als er zum Minister ernannt wurde. Danach erklärte er unseren Verband zu einer politischen Organisation, setzte ihn auf seine ‚schwarze Liste‘ und verweigerte jedes Gespräch mit uns. Anschließend reagierte er gar nicht mehr - sagte Veljković.
Sie seien bereit, das Problem mit Premierminister Đuro Macut zu besprechen, fügte er hinzu, sollte dieser Interesse daran zeigen.
Der Präsident des Verbandes der Rinderzüchter Zentralserbiens, Milija Palamarević, erklärte, dass rund 300 Erzeuger des Verbandes gegen 13:00 Uhr die Straße mit Traktoren in der Nähe des Hotels Ravni gaj in Knić an der Straße Kragujevac-Kraljevo blockieren werden.
Palamarević sagte, dass einige Abnehmer weniger als 20 Dinar für einen Liter Milch zahlen.
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