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Fiat 500L feiert Weltpremiere in Genf - Regierung Serbiens nimmt Verhandlungen mit noch einigen Automobilhersteller auf

Quelle: Blic Dienstag, 06.03.2012. 14:45
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(Boris Tadić in Genf)

Bei der heutigen Weltpremiere des neuen Fiat-Modells "Fiat 500 L" auf dem Genfer Autosalon kündigte der serbische Staatspräsident Boris Tadić die Verhandlungen mit noch einigen weltweit bekannten Automobilherstellern an, wollte aber ihre Identität nicht bekannt geben.

Der Präsident testete den ausgestellten "Fiat 500 L" und fand den Preis von 16.000 Euro ein bisschen zu hoch für den serbischen Markt.

Die Exporte aus Serbien könnten, den ersten Einschätzungen zufolge, den Wert von 1-1,3 Mrd. Euro erreichen. Tadić hoffe auf fast 1,5 Mrd. Euro.

Fiat kündigt die Aufnahme der Serienproduktion im Werk in Kragujevac für den Juli 2012 an, der serbische Wirtschaftsminister Nebojša Ćirić behauptet aber, dass die ersten Autos schon Mitte April gefertigt werden könnten.

Die Langversion namens Fiat 500L ergänzt die bisher aus Limousine und Cabrio bestehende Kleinstwagenfamilie. Mit 4,14 Metern Länge überragt sie ihre kleinen Geschwister um rund einen halben Meter, zwei zusätzliche Türen machen den Fond besser nutzbar. Äußerlich übernimmt der kleine Van den typischen Retro-Stil und kombiniert ihn mit Elementen des neuen Panda.

Das neue Modell wurde in vier Farbvarianten: Bordeaux, Gelb, Weiß und Metallgrau präsentiert. Sechs Vorwärtsgänge und Rückwärtsgang, Lenkrad in zwei Farben, Höchstgeschwindigkeit bei 210 km7h.

("Fiat 500 L")

Für den Antrieb stehen zwei Benziner mit 74 kW/100 PS (900 cm3) und 99 kW/135 PS (1400 cm3) sowie ein knapp 100 PS starker Diesel (1300 cm3) zur Wahl.

Der Präsentation in Genf wohnten außer dem Präsidenten Tadić und Wirtschaftsminister Ćirić auch Sergio Marchionne und der serbische Ex-Wirtschaftsminister Mlađan Dinkić bei.

Fiat dementiert Werkschließung

Fiat hat die Nachrichten über dei Stilllegung seines ältesten Werks Mirafiori in Turin sowie des Produktionsstandortes Pomigliano d'Arco unweit von Neaperl dementiert, berichtet die Presseagentur Ansa.

Der Bericht über die angeblicche Schließung von zwei Fiat-Werken, veröffentlicht im Business-Portal "affaritaliani" sei, laut Fiat, "völlig unbegründet". Der italienische Automobilriese droht sogar mit einer "Klage gegen Autoren der falschen Medienberichte".

- Es gibt keine Pläne zur Stilllegung unserer Werke in Italien - gab das Unternehmen in Turin bekannt.

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