Serbien installierte im Jahr 2025 eine Rekordleistung von 134,3 MW Solarenergie – Verzögerungen bei der Genehmigungserteilung und der Umsetzung bremsen den Fortschritt
Abbildung (FotoPixabay.com/Albrecht Fietz)
Serbien verzeichnete ein Rekordjahr bei den neu installierten Solarkapazitäten, angeführt vom Bau großer Solarkraftwerke. Serbien hat derzeit eine Projektlinie von mehreren Gigawatt, wobei sich die meisten Projekte noch in der frühen Entwicklungsphase befinden und voraussichtlich nicht in diesem Jahr in Betrieb gehen werden.
Isailović gab an, dass die im letzten Jahr installierte Leistung 92 MW neuer Solarkraftwerke und 42,1 MW von Kunden-Erzeugern (Prosumern) umfasste. Sie fügte hinzu, dass der Solarenergiemarkt in Serbien derzeit im Segment der Großkraftwerke dominiert wird, mit insgesamt 192,2 MW installierter Leistung bis Dezember. Die Zahl der Verbraucher wächst jedoch rasant, da Haushalte und Unternehmen ihre Energiekosten senken und zur Energiewende beitragen wollen.
Die Ergebnisse der zweiten Auktion für erneuerbare Energien in Serbien wurden im Februar 2025 bekannt gegeben. Dabei wurden 176,6 MW für fünf Solarprojekte und fünf Windparks vergeben. Das größte Solarprojekt war Solarina, das von CWP Europe in der Gemeinde Zaječar entwickelt wird und für 105 MW der geplanten 150 MW eine Marktprämie erhielt.
Isailović erklärte gegenüber dem pv magazine, dass der Baubeginn für das Solarina-Projekt für 2026 geplant sei. Zu den wichtigsten Projekten, deren Baubeginn für dieses Jahr vorgesehen ist, gehören Noćaj 1 und Noćaj 2, die vom türkischen Erneuerbare-Energien-Produzenten Fortis Energy entwickelt werden. Im Oktober erhielt das Unternehmen die Genehmigung, ein 270-MW-Solarkraftwerk mit einem 72-MWh-Batteriespeichersystem im Nordwesten Serbiens zu verbinden.
Serbiens Solarprojektplan sieht die Entwicklung von 1 GW Solarkapazität an sechs Standorten bis 2027, einen separaten Vertrag über 500 MW Solarenergie sowie eine Solarmodulfabrik mit einer Kapazität von 1 GW vor. Isailović warnte jedoch, dass Verzögerungen bei der Genehmigungserteilung und der Umsetzung den Fortschritt im Jahr 2025 gebremst hätten und dies auch 2026 ein Problem darstellen könnte.
- Es sieht so aus, als würden die Projekte erst Ende 2026 in Betrieb gehen. Daher erwarten wir, dass bis Ende dieses Jahres etwa gleich viele oder sogar weniger Solaranlagen ans Netz angeschlossen sein werden - sagte Isailović.
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