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Produktion des benzinbetriebenen „Grande Panda“ hat bei FIAT in Kragujevac begonnen

Quelle: RTS Donnerstag, 22.01.2026. 12:14
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(FotoeKapija / Aleksandra Kekić)
Während die europäische Autoindustrie stagniert, legt der multinationale Konzern Stellantis im Werk Kragujevac richtig los. Vor anderthalb Jahren waren dort 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es dreimal so viele. Und nun läuft die dritte Generation des „Grande Panda“ mit einem 1,2-Liter-Benzinmotor und Sechsgang-Schaltgetriebe.

- Ehrlich gesagt erwarten wir, dass der Benziner, dessen Produktion wir begonnen haben, eines der günstigsten Fahrzeuge auf unserem Markt sein wird - sagt Ivan Ristić, Präsident des Autonomen Gewerkschaftsverbands der Hersteller von „Fiat Chrysler Automobiles Serbia“.

Und das liegt bei rund 15.500 Euro für das Basismodell, deutlich günstiger als die Elektro- und Hybridversionen. Die Säulen des Erfolgs des Werks in Kragujevac sind die hohe Nachfrage, sichere Absatzzahlen und die Produktionserweiterung.


- Dies wird zusätzliche Kapazitäten auslasten und sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der serbischen Wirtschaft als auch die Exportleistung hier in Kragujevac und damit die Exportleistung der gesamten Volkswirtschaft verbessern - so Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Petar Veselinović.

Serbiens Exportanteil belief sich 2025 auf 30 Milliarden US-Dollar. Die Automobilindustrie ist der Motor des verarbeitenden Gewerbes, und die Exporte des Automobilclusters liegen bei rund 2 Milliarden US-Dollar. Die dritte Schicht soll diese Zahl weiter steigern.

- Ich denke, sie hat bereits das gleiche Arbeitsniveau wie die ersten beiden Schichten erreicht und arbeitet nun im Rotationsverfahren. Dadurch wird die Anzahl der in unserem Unternehmen produzierten Fahrzeuge um ein Drittel steigen - erklärt Ivan Ristić.

Man geht davon aus, dass die Zahl derzeit bei etwa 500 Fahrzeugen pro Tag liegt. Neben den drei Versionen des „Grande Panda“ trägt auch der elektrische „Citroën C3“ zur Wettbewerbsfähigkeit des Werks in Kragujevac bei. Beide Modelle basieren auf derselben Plattform und sind gleichermaßen gefragt.

- Erst jetzt, mit der Einführung einer dritten Schicht, der Kapazitätserweiterung und dem Erreichen dieser technischen und projektbezogenen Kompetenzen, wird es möglich sein, den globalen Markt sozusagen zu bedienen. Und die Tendenzen deuten darauf hin, dass sich der Absatz – da bin ich mir sicher – auf andere Kontinente ausdehnen wird, nicht nur auf Europa - betont Professor Veselinović.

Und die Tendenzen deuten darauf hin, dass die Modellfamilien „Grande Panda“ und „Citroën“ um neue Versionen erweitert werden. Allen voran um das Hybridmodell „Citroën C3“. Deshalb sind die Tore des Werks in Kragujevac weiterhin für neue Mitarbeiter geöffnet.
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