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NIS stellt beim OFAC einen Antrag auf Verlängerung der Betriebslizenz

Quelle: Beta Dienstag, 20.01.2026. 11:02
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(FotoShutterstock/Adam Radosavljevic)
Naftna industrija Srbije (NIS) hat beim OFAC, der US-Behörde, einen Antrag auf Weiterbetriebserlaubnis gestellt, während die Verhandlungen über den Verkauf und Kauf zwischen Gazpromneft und MOL laufen, erklärte die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović.

Sie erläuterte gegenüber RTS, dass noch kein Kaufvertrag abgeschlossen sei, die Grundzüge künftiger Vereinbarungen zum Eigentümerwechsel von NIS jedoch bereits vereinbart seien.

- Es gibt noch viel zu tun, um die gesamte Vereinbarung auszuarbeiten. Wichtig ist jedoch, dass die russischen Mehrheitseigentümer, Gazpromneft, sich mit MOL auf die Grundprinzipien geeinigt haben und NIS Anträge beim OFAC gestellt hat - so Đedović Handanović.

Wie sie weiter ausführte, bleibt abzuwarten, ob die US-Behörde dem Antrag bis Ende der Woche stattgibt.

- Man kann sagen, dass eine Einigungsabsicht besteht und die Parteien bestimmte Bedingungen unterzeichnet haben, denen sie zugestimmt haben. Wenn die US-Regierung zustimmt, kann MOL die Anteile erwerben. Wichtig ist, dass Serbien gleichberechtigter Verhandlungspartner ist, und vor allem, dass die Voraussetzungen für den Weiterbetrieb der Raffinerie geschaffen wurden – so die Ministerin.

Serbien hatte sich zum Ziel gesetzt, seine Position im NIS zu verbessern, und laut Minister ist dies zumindest in diesem ersten Schritt gelungen.

– Serbien hat mit MOL eine Absichtserklärung unterzeichnet, die es Serbien ermöglicht, seine Beteiligung am NIS um 5 % zu erhöhen. MOL hat sich verpflichtet, das Betriebsniveau der Raffinerie aus den Vorjahren beizubehalten und es bei Bedarf zu steigern – sagte Đedović Handanović.

MOL ist am Erwerb von 56,15 % interessiert. Nach Abschluss der Transaktion könnte Serbien seinen Anteil um 5 % erhöhen, und auch arabische Partner könnten sich beteiligen.

– ADNOC ist ein großes, erfolgreiches Unternehmen, und dies wäre in jeder Hinsicht vorteilhaft für uns. Es sei wichtig, dass sie sich zu Gesprächen und zur Teilnahme an diesen Verhandlungen bereit erklärt hätten. Sollte das OFAC die Transaktion genehmigen, wären sie an einem geringeren Anteil interessiert, so die Ministerin.

Đedović Handanović betonte zudem, dass Markt und Angebot in Serbien trotz der Sanktionen stabil seien und über hohe Reserven an Derivaten verfügten. Laut ihren Angaben bleibe NIS eine Priorität, das Ziel sei jedoch, gleichzeitig die allgemeine Energiesicherheit Serbiens zu stärken und eine stabile Entwicklung des Sektors in den kommenden Jahren zu gewährleisten.
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