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Niš wird bald zum Nationalen Zentrum für die Zertifizierung und Prüfung autonomer Fahrzeuge und Drohnen

Quelle: Politika Montag, 29.12.2025. 09:30
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Podeli
Abbildung (FotoiSam iSmile/shutterstock.com)Abbildung
Nach dem achten E-Mobilitätsforum, das von der Fakultät für Maschinenbau und dem Nationalen Verband für Autonome und Elektrische Fahrzeuge (NAAEV) an der Fakultät für Maschinenbau in Belgrad veranstaltet wurde, erklärte Ivan Vulović, Präsident des NAAEV-Vorstands, dass die Initiative zur Feststellung des Status des Projekts „Smart Mobility Center – Niš“ als Projekt von besonderer Bedeutung für Serbien in den kommenden Tagen an das Ministerium für Bau, Verkehr und Infrastruktur übergeben wird. Wie er erläuterte, ist dieses Projekt seit seinem Beginn im Jahr 2020 Teil der Mobilitätsentwicklungsstrategie Serbiens und des dazugehörigen Aktionsplans und somit ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der technologischen und industriellen Position des Landes.

Zentrales Ereignis war die Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen der Fakultät für Maschinenbau und den renommierten Unternehmen Bozankaya und Hibrid Innovations. Dieses Abkommen eröffnet neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte, Forschung und Praktika für Studierende im Bereich Elektromobilität. Unterzeichnet wurde das Kooperationsabkommen vom Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Dr. Vladimir Popović, Vizepräsident und Technischer Direktor von Bozankaya, Emrah Dal, und Abdulhamid Yildirim, Direktor von Hibrid Innovations. Emrah Dal wies dabei auf die Bedeutung des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs sowie die strategische Zusammenarbeit mit der Fakultät für Maschinenbau hin. Diese sei wichtig für die Förderung von Innovationen und die Entwicklung neuer Technologien sowie für die Ausbildung von Fachkräften, die künftig den Energie- und Technologiewandel in der Region vorantreiben werden.

- Die Fakultät für Maschinenbau ist die größte und älteste wissenschaftliche Forschungseinrichtung im Bereich Maschinenbau auf dem Balkan, und wir sind stolz auf unsere Tradition. In diesem Jahr konnten wir 700 neue Studierende immatrikulieren – ein wirklich fantastischer Erfolg in einem schwierigen Jahr. Wir sind ein kleines Land, verfügen aber über eine starke Ingenieurtradition, umfassendes Wissen und qualifizierte Fachkräfte. Die wachsende Bedeutung der Elektromobilität wird durch die aktuellen geopolitischen Gegebenheiten und die Herausforderungen der Energiekrise zusätzlich unterstrichen - so Dekan Popović.

Auf die Frage, warum Niš als idealer Standort für ein nationales 5G/6G-Zentrum für autonome Mobilität ausgewählt wurde, erklärt Popović, dass die Stadt über eine einzigartige Kombination von Voraussetzungen verfüge: eine starke universitäre und technische Basis, günstige Verkehrs- und Infrastrukturbedingungen sowie die außergewöhnliche geostrategische Lage des Korridors 10, einem Knotenpunkt von Straßen, die vier Meere verbinden. Diese Faktoren prädestinieren Niš für die Erprobung, Forschung und Entwicklung autonomer Fahrzeuge und Drohnen.

- Neben einer klaren staatlichen Strategie und schneller institutioneller Unterstützung ist es notwendig, die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken, Partnerschaften auszubauen und innovative Finanzierungsmodelle anzuwenden. Ein solcher Ansatz würde es ermöglichen, Investitionen anzuziehen, junge Talente zu binden und das Wachstum von Hightech-Branchen sowie die technologische Entwicklung Serbiens zu beschleunigen - so Popović.

Wie er hinzufügt, wird die Entwicklung von „CPM-Niš“ zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze in den Bereichen Ingenieurwesen, IT, Energie, Robotik und Luftfahrttechnik sowie zur Stärkung des Start-up-Ökosystems und der Industriepartnerschaften beitragen.

- Gleichzeitig erhält die heimische Wirtschaft Zugang zu Test-, Zertifizierungs- und Validierungskapazitäten, die es in der Region bisher nicht gibt. Dies steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit erheblich und beschleunigt die Anwendung von Innovationen - erklärt Popović.

Durch die Positionierung von „CPM-Niš“ als regionales Zentrum für autonome Fahrzeuge, Drohnentechnologie und intelligente Transportlösungen werden die Voraussetzungen geschaffen, um ausländische Partner und Investitionen anzuziehen, so Popović.

- Das Zentrum entwickelt sich zu einem nationalen Drehkreuz für die Entwicklung autonomer, elektrischer und intelligenter Mobilität und eröffnet Raum für die Entwicklung grüner Technologien und neuer Geschäftsmodelle im Transport- und Energiesektor - betont Popović.

Neben der Reduzierung von Kohlendioxid- (CO2) und Feinstaubemissionen und der Verbesserung der Verkehrssicherheit wird das Zentrum den breiten Einsatz von Drohnen im öffentlichen Interesse ermöglichen – von der Überwachung und dem Management des Weltraums über die Überwachung kritischer Infrastrukturen und der Landwirtschaft bis hin zur Unterstützung von Sicherheitsdiensten und in Notfallsituationen. Gleichzeitig werden die Kapazitäten von Universitäten und Bildungseinrichtungen gestärkt, die regionale Zusammenarbeit verbessert und strategische Infrastruktur von nationaler Bedeutung für Staat, Industrie und Wissenschaft aufgebaut. Das Projekt „CPM-Nis“ hat das Potenzial, Serbien eine international anerkannte Rolle im Bereich der intelligenten und autonomen Mobilität zu verschaffen – mit schnellerer Umsetzung, effizienter Mittelverwendung und einem bedeutenden Entwicklungseffekt für Niš und das ganze Land.

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