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Nationalbank schafft die Provision für Devisentransaktionen ab

Quelle: eKapija Dienstag, 16.12.2025. 14:50
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Podeli

Abbildung (FotoFlickr / Forextime.com)Abbildung
Die serbische Nationalbank hat eine vorübergehende Maßnahme beschlossen, die die Erhebung von Gebühren in Wechselstuben beim Verkauf von Euro an Bürger abschafft. Ziel dieser Maßnahme ist der Schutz der Bürgerinteressen und die Verhinderung unberechtigten psychologischen Drucks auf dem Devisenmarkt, wie die Zentralbank mitteilte.

- Der Vorstand der serbischen Nationalbank hat diese Maßnahme nach sorgfältiger Analyse der Entwicklungen am Devisenmarkt beschlossen. Daraus geht hervor, dass der durchschnittliche Wechselkurs des Dinars zum Euro stabil ist, die Banken die Bandbreite der An- und Verkaufskurse auf ihren digitalen Plattformen nicht verändert haben und die meisten Wechselstuben Verkaufskurse anwenden, die deutlich unter dem Niveau liegen, das gelegentlich öffentlich genannt wird - heißt es in der Mitteilung.

Die serbische Nationalbank erklärt, dass der Kurs von etwa 120 Dinar pro Euro, der nur auf den Anzeigetafeln einiger Geldwechsler auftauchte und anschließend als psychologischer Panikauslöser in der Öffentlichkeit verbreitet wurde, nicht auf Markttrends beruhte. Er war vielmehr nur möglich, weil der Geldwechsler gleichzeitig die maximal zulässige Abweichung des Verkaufskurses vom Mittelkurs von 1,25 % sowie die gesetzlich zulässige Höchstgebühr von 1 % anwandte.

– Durch die Einführung einer neuen, befristeten Maßnahme, die die Erhebung von Gebühren untersagt, entfällt der Grund, Verkaufskurse auf Anzeigetafeln oder im öffentlichen Raum zu veröffentlichen, die eine beunruhigende und irreführende psychologische Wirkung auf die Bürger haben könnten. Somit ist es nicht mehr möglich, den Wechselkurs von 120 Dinar pro Euro öffentlich hervorzuheben – heißt es.

Sie fügen hinzu, dass die Maßnahme zeitlich nicht befristet ist und so lange angewendet wird, wie es die Marktlage erfordert. Die serbische Nationalbank wird die Situation kontinuierlich beobachten und über die Aufhebung der Maßnahme entscheiden, sobald sich die Lage vollständig stabilisiert hat.

Die serbische Nationalbank erklärt, dass sie weder durch Einzelfälle noch durch Berichterstattung bestimmter Medien oder sozialer Netzwerke ein falsches Bild der Lage am Devisenmarkt erzeugen lassen wird. Auch will sie in heiklen Momenten keine Panik auslösen, die den Bürgern und der Finanzstabilität der Republik Serbien schaden könnte.

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