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Das Goldprojekt Čoka Rakita in der Region Crni Vrh bei Žagubica befindet sich in der finalen Entwicklungsphase. Eine neue Machbarkeitsstudie von DPM Metals (ehemals Dundee Precious Metals) zeigt, dass diese Lagerstätte zu den profitabelsten der Region zählen könnte. Noch vor einem Jahr, in einer Vorstudie vom Dezember 2024, wurde der Nettogegenwartswert (NPV) des Projekts auf rund 735 Millionen US-Dollar geschätzt. Die aktuelle Machbarkeitsstudie weist nun einen Wert von 782 Millionen US-Dollar aus, basierend auf einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.900 US-Dollar pro Unze (ca. 59,1 Millionen US-Dollar pro Tonne Gold).
Am spektakulärsten ist jedoch die Sensitivitätsanalyse: Steigt der Goldpreis auf 3.500 US-Dollar pro Unze (108,9 Millionen US-Dollar pro Tonne Gold), würde sich der Gesamtwert der Mine nahezu verdreifachen und auf rund 2,2 Milliarden US-Dollar steigen, wie das Unternehmen mitteilte.
Somit bleibt die Mine auch in einem konservativen Szenario hochprofitabel. In einem optimistischen Szenario explodiert der wirtschaftliche Wert des Projekts förmlich, und Čoka Rakita könnte zu den profitabelsten Minen der Region und sogar Europas zählen.
Die neueste Studie schätzt, dass die Mine während ihrer geplanten zehnjährigen Laufzeit rund 41 Tonnen Gold produzieren wird, gegenüber einer vorherigen vorläufigen Schätzung von etwa 37 Tonnen. Es wird eine durchschnittliche Jahresproduktion von rund 4,6 Tonnen Gold prognostiziert, darunter etwa 5,9 Tonnen pro Jahr in den ersten fünf Jahren.
Selbstverständlich stiegen auch die anfänglichen Kapitalkosten, die sich im neuen Szenario auf 448 Millionen US-Dollar belaufen (gegenüber den zuvor in der Vorstudie geschätzten 379 Millionen US-Dollar).
Laut DPM soll der Bau der Mine dem aktuellen Projektstand zufolge Anfang 2027 beginnen, die erste Erzverarbeitung wird für das erste Halbjahr 2029 erwartet. Bei voller Auslastung des Projekts werden voraussichtlich rund 500 Arbeitsplätze geschaffen – sowohl direkte im Bergwerk und in der Verarbeitung als auch indirekte durch Subunternehmer, Logistikunternehmen, Dienstleistungsfirmen und lokale Zulieferer.
DPM Metals erhielt Mitte November die Genehmigung, mit der Entwicklung eines Flächennutzungsplans für das Sondergebiet Čoka Rakita zu beginnen. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein im Genehmigungsverfahren dar. Auch die meisten Grundlagenstudien für die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung sind bereits abgeschlossen, und das Unternehmen setzt die für den termingerechten Projektfortschritt notwendigen Aktivitäten fort.