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Neues Weingesetz und fortgesetzte staatliche Unterstützung für den Weinsektor angekündigt

Quelle: eKapija Sonntag, 23.11.2025. 15:04
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Podeli
(FotoDmitriy Yakovlev/shutterstock.com)
Im Vorfeld der vierten internationalen Wein-, Lebensmittel-, Brandy- und Tourismusmesse „Wine Vision by Open Balkans“, die vom 22. bis 25. November in Belgrad stattfindet, gab das Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Wasserwirtschaft bekannt, dass es die Rahmenbedingungen für den Weinbau in Serbien durch umfassende Förderprogramme, die in den vergangenen Jahren bereits beachtliche Erfolge erzielt haben, weiter verbessert.

Die Förderung des Ministeriums umfasst Investitionen in die Anlage von mehrjährigen Rebflächen mit einer Rendite von 60 % und einem Höchstbetrag von 80 Millionen Dinar. Für einheimische Rebsorten und spezielle Ausstellungen gelten zusätzliche Förderbeträge. Das Ministerium bietet außerdem Anreize für Pflanzgut ab 700.000 Dinar sowie für die Weinbergsversicherung, die mit 40–45 % bzw. in bestimmten Regionen mit 70 % bis zu einem Betrag von 1.000.000 Dinar gefördert wird, so die Mitteilung.

Das Ministerium unterstützt, wie es betont, auch den Bau von Weingütern mit einer Rückerstattung von 60 % bis zu 30 Millionen Dinar sowie die Modernisierung bestehender Anlagen. Die Anschaffung neuer Ausrüstung wird mit bis zu 10 Millionen Dinar gefördert, und es besteht die Möglichkeit einer Unterstützung allgemeiner Ausgaben in Höhe von bis zu 1.000.000 Dinar.

Die Mittel sind auch für die Verbesserung der Weinqualität vorgesehen, wobei die Kosten für Laboranalysen bis zu 100.000 Dinar erstattet werden. Für die Etablierung, den Betrieb und die Förderung geografischer Herkunftsangaben für Weine wurden Anreize von bis zu 500.000 Dinar pro Erzeugervereinigung mit geografischer Herkunftsangabe festgelegt.

Ebenso beträgt der Kraftstoffzuschuss 50 Dinar pro Liter für maximal 100 Hektar. Im Jahr 2025 wurden 195.728 Anträge gestellt und über 4,2 Milliarden Dinar ausgezahlt.

Das Landwirtschaftsministerium betont, dass Winzer und Weinbauern neben nationalen Maßnahmen auch Unterstützung durch das IPARD-Programm erhalten, das eine Kofinanzierung von Investitionen in Höhe von 60–75 Prozent ermöglicht. Für Winzer sind Investitionen in Mechanisierung, Traktoren bis 100 kW, Bewässerung, Hagelschutznetze und Lagerhäuser förderfähig, während für Weingüter Investitionen in Gebäude, Ausrüstung, Lager und Spezialfahrzeuge unterstützt werden. Über das Weltbankprogramm, das Kredite und Zuschüsse kombiniert, erhalten landwirtschaftliche Betriebe zudem Unterstützung in Höhe von bis zu 25.000 Euro, wobei ihr Eigenanteil lediglich 10 Prozent beträgt. Darüber hinaus bietet das Ministerium günstige Kredite mit Zinssätzen von 1 bis 3 Prozent an.

- Serbische Weine haben großes Potenzial, was die Ergebnisse der vergangenen Jahre bestätigen. Unser Ziel ist es, jedem Winzer und Weingut in Serbien klare, zugängliche und planbare staatliche Unterstützung zu bieten. Wir konzentrieren uns darauf, die Produzenten bei ihrer Entwicklung zu unterstützen, ihre Produktion zu verbessern und ihren Markteintritt im In- und Ausland weiter zu stärken - so Minister Glamočić. Wie er hinzufügte, haben diese Fördermechanismen des Ministeriums ein stabiles Produktionswachstum, die Modernisierung der Anlagen und große Fortschritte bei der Weinqualität ermöglicht.

Das Gesetz wird erstmals bestimmte, bisher nicht gesetzlich definierte Weinprodukte auf einzigartige Weise regeln. Besonders wichtig ist die Harmonisierung des neuen Gesetzes mit den geltenden EU-Vorschriften. Laut Ministerium soll diese Harmonisierung die Voraussetzungen für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produzenten, eine einfachere Anwendung der Standards und eine bessere Positionierung Serbiens im regionalen und europäischen Kontext schaffen.

- Der Weinsektor in Serbien entwickelt sich rasant, und es ist Aufgabe des Staates, diese Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Das neue Gesetz wird zusammen mit umfassenden staatlichen Finanzmaßnahmen eine solide Grundlage für eine höhere Produktionsqualität, mehr Verbrauchervertrauen und ein größeres Exportpotenzial schaffen - so Minister Glamočić abschließend.
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